Bewertung:

David Braziers Buch bietet eine neue Interpretation der Vier Edlen Wahrheiten des Buddhismus, die sich auf die Akzeptanz des Leidens und die Bedeutung eines edlen Lebens konzentriert, anstatt zu versuchen, das Leiden zu beseitigen. Es stellt konventionelle Ansichten in Frage und betont die Rolle der Emotionen bei der Führung eines erfüllten Lebens. Während viele Leser die Einsichten als tiefgründig und inspirierend empfanden, äußerten einige Bedenken hinsichtlich der Stringenz seiner Argumente und der Konsistenz seiner Interpretation.
Vorteile:Das Buch bietet eine einzigartige und durchdachte Perspektive auf den Buddhismus, die viele Leser aufschlussreich und nachvollziehbar fanden. Braziers Argumente werden durch sprachliche Analysen und sein persönliches Verständnis aufgrund seines doppelten Hintergrunds als Praktiker und Psychotherapeut gut untermauert. Viele fanden es inspirierend und auf das moderne Leben anwendbar, da es eine ermutigende Sichtweise von Emotionen als edel und legitim darstellt.
Nachteile:Einige Leser sind der Meinung, dass es Braziers Argumenten an Strenge mangelt und dass seine Interpretationen zuweilen widersprüchlich erscheinen. Es gibt Bedenken wegen des Wechsels zwischen wörtlichen und nicht-wörtlichen Interpretationen der Lehren des Buddha, was zu Verwirrung führt. Außerdem kann das Buch nicht als praktisches Handbuch für die Meditation oder die buddhistische Praxis dienen.
(basierend auf 43 Leserbewertungen)
The Feeling Buddha: A Buddhist Psychology of Character, Adversity and Passion
Diese fesselnde Einführung in den Buddhismus erklärt die frühesten Lehren des Buddha und ist ein praktischer Leitfaden für ein erfülltes Leben in der stressigen Welt von heute. Der fühlende Buddha ist ein klarer Bericht darüber, wie Buddhas Weg der Weisheit und der liebenden Güte aus den Herausforderungen, denen er im Leben begegnete, erwuchs.
Brazier erklärt die Konzepte der Erleuchtung, des Nirwana und der vier Edlen Wahrheiten ohne Mystifizierung. Buddha entpuppt sich als eine sehr menschliche Figur, deren Erfolg nicht in seiner Perfektion lag, sondern darin, wie er die Energie, die durch sein Leiden entstand, positiv nutzte.
Dieser seltene Leitfaden veranschaulicht, wie Buddhas Philosophie des "mittleren Weges" zu einer ausgeglichenen, harmonischen und gelassenen Existenz im 21. Jahrhundert führen kann.