Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Untersuchung der Rassenunruhen in den 1960er Jahren und untersucht die zugrundeliegenden Probleme der Rassentrennung und der wirtschaftlichen Ungleichheit in verschiedenen Städten, wobei der Schwerpunkt auf persönlichen Berichten und historischen Belegen liegt.
Vorteile:⬤ Gut dokumentiert und gründlich
⬤ bietet einen fesselnden Blick auf die historischen Rassenunterschiede
⬤ bietet eine eingehende Analyse spezifischer Unruhen mit einem Schwerpunkt auf denen in der Heimatstadt des Autors.
Einige der verwendeten Quellen, insbesondere das Buch von William Kiesling, sind möglicherweise nicht zuverlässig oder wissenschaftlich fundiert.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Great Uprising
Zwischen 1963 und 1972 gab es in Amerika über 750 städtische Aufstände. In ihrer Gesamtheit bilden sie das, was Peter Levy als "Großen Aufstand" bezeichnet.
Levy untersucht diese Aufstände über den Bogen des gesamten Jahrzehnts hinweg in verschiedenen Städten Amerikas. Er stellt sowohl konservative als auch liberale Interpretationen in Frage und betont, dass diese Unruhen in einen historischen Kontext gestellt werden müssen, um sie richtig zu verstehen. Anhand von drei konkreten Städten - Cambridge und Baltimore, Maryland, und York, Pennsylvania - zeigt Levy, welche Auswirkungen diese Aufstände auf Millionen von einfachen Amerikanern hatten.
Er zeigt, wie die Konservativen politisch profitierten, indem sie eine irreführende Darstellung ihrer Ursachen konstruierten, und er legt auch nahe, dass die Unruhen keinen scharfen Bruch mit der Bürgerrechtsbewegung darstellten. Abschließend stellt Levy eine warnende Geschichte vor, indem er uns auffordert, darüber nachzudenken, ob die Bedingungen, die zu diesem "großen Aufstand" geführt haben, auch heute noch in der amerikanischen Kultur vorherrschend sind.