Bewertung:

The Hitman's Guide to Housecleaning folgt Toxic, einem kroatischen Auftragskiller, der sich nach einem verpfuschten Auftrag in Island versteckt hält. Die Erzählung ist durchdrungen von schwarzem Humor, einfühlsamer Charakterentwicklung und Themen der Erlösung, aber die Meinungen über die Ausführung und das Tempo gehen unter den Lesern weit auseinander.
Vorteile:⬤ Einprägsame und einzigartige Charaktere, insbesondere der Protagonist, der Auftragskiller Toxic.
⬤ Fesselnder schwarzer Humor, der ernste Themen mit Witz ausbalanciert.
⬤ Starke Einblicke in die menschliche Natur und unerwartete Momente der Tiefe.
⬤ Die Erzählstruktur verknüpft Vergangenheit und Gegenwart wirkungsvoll und schafft einen fesselnden Handlungsbogen.
⬤ Einige Leser schätzen den Schreibstil und die kulturellen Bezüge zu Island.
⬤ Die Handlung wirkt manchmal konventionell und unrealistisch.
⬤ Probleme mit dem Tempo, vor allem in der zweiten Hälfte, wo einige Leser das Gefühl hatten, dass die Geschichte an Schwung verliert.
⬤ Grobe Sprache, explizite Inhalte und grafische Gewalt können für manche Leser abschreckend wirken.
⬤ Einige fanden das Ende unbefriedigend oder abrupt und entsprach nicht ihren Erwartungen an die Geschichte.
⬤ Der Ton und der Stil mögen nicht bei allen Lesern Anklang finden, was zu gemischten Kritiken über die Sympathie der Charaktere führte.
(basierend auf 549 Leserbewertungen)
The Hitman's Guide to Housecleaning
Mit 66 Morden hat Tomislav Boksic, genannt Toxic, eine makellose Bilanz als Auftragskiller der kroatischen Mafia in New York vorzuweisen. Das heißt, bis er den falschen Mann tötet und gezwungen ist, aus den Staaten zu fliehen und das Leben, das er kennt und liebt, zurückzulassen.
Plötzlich findet er sich in einem Flugzeug wieder, das in Richtung Reykjavik fliegt, getarnt als amerikanischer Fernsehprediger Father Friendly. Ohne Fluchtmöglichkeit von dieser Insel, auf der es keine Waffenläden gibt, diesem Land, in dem Auftragsmord keine Tradition hat, ist er gezwungen, sich mit seiner blutigen Vergangenheit zu arrangieren und seine Zukunft neu zu überdenken - mit tragikomischem Effekt.
Toxic zeichnet Island als eine eisige Unterwelt, in der trotz des friedlichen Scheins die Gefahr lauert - in Form von erschreckenden romantischen Annäherungsversuchen mit dem taffen Mädchen Gunholder, der Angst, bei seinem blasphemischen Betrug ertappt zu werden, und der drohenden Bestrafung durch Thordur... dessen Name "Folter" ausgesprochen zu werden scheint.