Bewertung:

Das Buch bietet einen fesselnden und zum Nachdenken anregenden Bericht über das Leben in Berlin vor dem Fall der Mauer und zeigt die verschiedenen Perspektiven und menschlichen Erfahrungen in der geteilten Stadt. Während es interessante Anekdoten und tiefe psychologische Einblicke bietet, fanden einige Leser den Schreibstil schwerfällig und schwer zu folgen.
Vorteile:Nachdenklich stimmende Beobachtungen, fesselnde Erzählungen, gut geschrieben, fängt den menschlichen Aspekt des Lebens in Berlin ein, bietet interessante Anekdoten, geht auf psychologische und spirituelle Auswirkungen ein und präsentiert verschiedene Perspektiven auf die Berliner Mauer.
Nachteile:Der Schreibstil bzw. die Übersetzung ist klobig, schwer zu folgen und manchmal unorganisiert, es fehlt eine starke Handlung und die Interaktion der Charaktere, und einige Leser fanden es schwierig, sich auf den Schreibstil einzulassen.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The Wall Jumper: A Berlin Story
„Schneiders Charaktere sind wie die von Kundera empfindsame und differenzierte Figuren in einer Zeit, in der die Zwänge der kommunistischen Herrschaft fortbestehen, ihre Energie aber völlig verschwunden ist“ (Richard Eder, Los Angeles Times Book Review).
Als die Berliner Mauer noch die greifbarste Darstellung des Kalten Krieges war, machte Peter Schneider dieses politische und ideologische Symbol zu etwas Persönlichem, das auf einer menschlichen Ebene wahrgenommen werden konnte, von mehr als einer Seite. In Schneiders Berlin überqueren echte Menschen die Mauer nicht, um überzulaufen, sondern um sich mit ihren Liebhabern zu streiten, um Hollywood-Filme zu sehen und manchmal auch nur, weil sie nicht anders können - die Mauer hat ihre Gefühle ebenso gespalten wie ihr Land.
„Ein ehrliches, reichhaltiges Buch.... Es ist eines der seltenen Bücher, die in ungeraden Momenten auftauchen, um Ihre bequemen Schlussfolgerungen und einfachen Bilder zu stören“ - Robert Houston, Nation.