Bewertung:

Das Buch bietet eine neue Perspektive auf die jakobitischen Rebellionen und stellt vorgefasste Meinungen in Frage, die vom britischen Imperialismus und romantischen Sentimentalitäten beeinflusst sind. Es betont, dass die Jakobiten von einem breiten Querschnitt der Gesellschaft und nicht nur von den Clans der Highlands unterstützt wurden, und setzt sich kritisch mit populären Mythen über die Konflikte auseinander.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und bietet wichtige Einblicke, die das Verständnis der Leser für die Geschichte der Jakobiten neu gestalten. Es hebt die Komplexität der jakobitischen Bewegung hervor und räumt mit vielen Mythen auf, indem es auf die vielfältige Unterstützungsbasis und den strukturierten Charakter der jakobitischen Armee hinweist. Der Autor, Professor Pittock, zeigt eine klare Leidenschaft für das Thema und liefert wertvolle Beweise, um seine Behauptungen zu untermauern.
Nachteile:Der Schreibstil wird als schwerfällig und akademisch bezeichnet, was für allgemeine Leser weniger ansprechend sein könnte. Einige Rezensenten fanden das Buch schlecht redigiert, mit Formatierungsproblemen, die das Lesen erschwerten. Darüber hinaus gibt es Kritik an den originellen Beiträgen des Buches. Einige sind der Meinung, dass es sich eher an pro-jakobitische Propaganda anlehnt, als dass es völlig neue Erkenntnisse bietet.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
The Myth of the Jacobite Clans: The Jacobite Army in 1745
Die erste Ausgabe von The Myth of the Jacobite Clans war ein revolutionäres Buch. Es vertrat die Ansicht, dass die britische Geschichtsschreibung lange Zeit versucht hatte, den Jakobitismus zu karikieren, anstatt ihn zu verstehen, und dass der Jakobitenaufstand auf eine breite Unterstützung aus den Lowlands zurückging und in Schottland eine nationale Qualität hatte.
Die Times Higher Education Supplement lobte die „formidablen Talente“ des Autors, und das Buch und seine Ideen sorgten für Diskussionen in der nationalen Presse. In dieser zweiten Auflage, die nun vollständig neu geschrieben und mit umfangreichen neuen Forschungsergebnissen versehen wurde, werden die Fragen der ersten Auflage ausführlicher behandelt.
Untersucht werden die systematische Falschdarstellung des Jakobitentums, die beeindruckende Größe der jakobitischen Armeen, ihre Ausbildung und Organisation sowie das jakobitische Ziel, die Union aufzulösen, und es werden die einfachen Schotten, die den Kern der jakobitischen Unterstützung im unglücklichen Aufstand von 1745 bildeten, lebendig. Der Mythos der jakobitischen Clans ist heute mehr denn je ein Plädoyer für ein Ende der abschätzigen Betrachtungen und der sinnlosen Romantisierung, die die Geschichte dieses Themas in Schottland seit 200 Jahren begleiten.