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Celtic Identity and the British Image
Dieses Werk untersucht die Idee des Kelten und die Definition des so genannten „keltischen Randes“ während der letzten 300 Jahre.
Es handelt sich um eine eingehende Untersuchung der literarischen und kulturellen Repräsentation von Irland, Schottland und Wales in diesem Zeitraum, die auf einem weitreichenden Verständnis von Fragen der nationalen Identität und der Staatsbildung beruht. Die Idee der Kelten und des Keltentums ist wieder in aller Munde.
Gibt es ein solches gemeinsames keltisches Erbe? Welchen Stellenwert hat der „Celtic Fringe“ in der britischen Identität? Pittock beginnt mit einer Bewertung des Begriffs „keltisch“ selbst, indem er seine Gültigkeit in Frage stellt, und geht dann auf seine historische Verwendung und seine heroischen Vorstellungen von Schottlands Vergangenheit ein. Das „Celtic Revival“ des späten 19. Jahrhunderts und seine Auswirkungen auf den irischen Nationalismus werden eingehend untersucht.
Pittock stellt die Frage, inwieweit die „keltische“ Erfahrung in Großbritannien als koloniale Erfahrung bezeichnet werden kann, und untersucht die Bedeutung der keltischen Sprachen für die Bewahrung eines Identitätsgefühls. Zeitgenössische Themen wie die literarische Sprache der Unruhen in Nordirland und das Wachstum des modernen schottischen Nationalismus werden ebenfalls berücksichtigt.