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The East: Buddhists, Hindus and the Sons of Heaven
Der Osten, das zweite in einer Reihe von sieben Büchern, die die wichtigsten architektonischen Traditionen der Welt beschreiben und illustrieren, ist ein Überblick von unvergleichlicher Breite und Tiefe. Die Reise beginnt auf dem indischen Subkontinent mit den vedischen und einheimischen Traditionen des 2. Jahrtausends v. Chr., die durch die sich wandelnden Anforderungen des Gottesdienstes modifiziert wurden und die charakteristischen Formen der buddhistischen und hinduistischen Tempel in ihrer ganzen räumlichen und skulpturalen Vielfalt hervorbrachten - die auch dazu beitrugen, Paläste und sogar Städte in einer komplexen Entwicklungslinie zu formen.
In ihren exportierten Formen - unter anderem auf Java, in Kambodscha, Burma und Thailand - entwickelte sich die Tradition zu überwältigenden Bauwerken, die so fabelhafte Monumente wie Angkor Wat und die Shwe-dagon-Pagode in Rangun hervorbrachten.
Im zweiten Teil des Buches werden die langen, aber konservativen Traditionen Chinas, Koreas und Japans und deren Einflussbereiche untersucht, eine Geschichte der Absorption und des Wandels, in deren Mittelpunkt die ummauerten Anlagen Chinas und die japanische Vorliebe für Informalität und kunstvolle Einfachheit stehen.
Das Buch ist nicht nur ein reich bebilderter Katalog von Gebäuden, sondern stellt auch deren politischen, technischen, sozialen und kulturellen Kontext dar. Es funktioniert gleichermaßen gut als detaillierte und umfassende Erzählung, als eine Sammlung der großen Bauwerke der Welt und als ein Archiv von Themen über Zeit und Ort hinweg.