
Reformations: From High Renaissance to Mannerism in the New West of Religious Contention and Colonial Expansion
Dieser fünfte Band der Reihe Architecture in Context zeichnet die Wiederentdeckung klassischer Ideen und die Entstehung der großen Künstler und Architekten im Italien des späten 15. und frühen 16.
Es beginnt mit einer Definition des Manierismus, der bahnbrechenden Entwicklung der Hochrenaissance und des Barock, die mit so dominanten und einflussreichen Persönlichkeiten wie Raffael, Michelangelo, Vignola, Romano und Palladio verbunden ist. Der politische Kontext, in dem sich der Manierismus und seine Varianten entwickelten - von der Reformation bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges - wird umrissen, bevor die wichtigsten Persönlichkeiten und Errungenschaften der italienischen Architektur in dieser Zeit in aller Tiefe und Breite untersucht werden. Danach geht es nach Frankreich zu Architekten und Denkern wie Pierre Lescot, Philibert de l'Orme, J. A. du Cerceau und Salomon de Brosse. Diese beiden großen Traditionen hatten - mit der Fürsprache von Architekten aus den Niederlanden, die ihre eigenen Ideen hatten - einen enormen Einfluss in Mitteleuropa, und die Ideen verbreiteten sich über ein weites Gebiet, das das heutige Deutschland, Österreich und Polen einschließt.
Nach einem Exkurs über das besonders eklektische England von Elisabeth I. und Jakob I., wo Pioniere wie Robert Smythson von der überragenden Gestalt von Inigo Jones überschattet wurden, endet Reformations mit einem Überblick über die Architektur auf der iberischen Halbinsel und in den Kolonien Spaniens und Portugals, wo der starke Einfluss der italienischen Meister auf eine starke volkstümliche Tradition traf.
Das reich bebilderte und mit vielen eigens gezeichneten Plänen versehene Buch ist ein umfassender und detaillierter Führer zur Architektur einer Epoche, die uns auch heute noch fasziniert und beschäftigt.