Bewertung:

The Whale Caller von Zakes Mda ist ein fesselnder Roman, der die komplexen Beziehungen zwischen Mensch und Natur erforscht und sich insbesondere auf die Beziehung zwischen einem Fischer und einem Wal konzentriert. Die Erzählung spielt in einer südafrikanischen Küstenstadt nach der Apartheid und ist reich an emotionalen Verbindungen und detaillierten Beschreibungen der Umgebung. In den Rezensionen werden sowohl der Charme und die Schönheit der Erzählung als auch einige Kritikpunkte in Bezug auf die Entwicklung der Handlung und die Glaubwürdigkeit der Figuren hervorgehoben.
Vorteile:⬤ Einprägsame Charaktere und emotionale Verbindungen zwischen ihnen.
⬤ Wunderschön geschrieben mit lebendigen Beschreibungen der südafrikanischen Umgebung.
⬤ Fesselnde Themen wie Liebe, Besessenheit und Verbundenheit mit der Natur.
⬤ Spricht sowohl den akademischen als auch den Freizeitleser an.
⬤ Von der Kritik gefeierter Autor, bekannt für seine reichhaltigen Erzählungen.
⬤ Nicht alle Leser finden die Handlung fesselnd; einige beschreiben sie als langsam oder ohne Tiefgang.
⬤ Die Obsessionen einiger Figuren werden als unrealistisch oder schwer nachvollziehbar empfunden.
⬤ Gemischte Kritiken über den Schluss und die Gesamtstruktur des Buches, wobei einige ihn als enttäuschend oder leer bezeichnen.
⬤ Die Meinungen der Leser darüber, ob das Buch das Südafrika nach der Apartheid wirksam kommentiert, gehen auseinander.
(basierend auf 13 Leserbewertungen)
The Whale Caller
Zu Beginn des fünften Romans von Zakes Mda wird das Küstendorf Hermanus von Walbeobachtern überrannt - ausländische Touristen, die Wale in ihrem natürlichen Lebensraum sehen wollen.
Doch wenn die Touristen nach Hause gegangen sind, hält sich der Walrufer an der Küste auf und umwirbt einen Wal, den er Sharisha genannt hat, mit Rufen aus einem Seetanghorn. Als Sharisha wochenlang nicht auftaucht, macht sich der Walrufer Sorgen wie ein eifersüchtiger Liebhaber - nicht ahnend, dass die Stadttrinkerin Saluni, eine Frau, die ein Seidenkleid und rote Stöckelschuhe trägt, in ihn vernarrt ist.
Die beiden Außenseiter verlieben sich schließlich ineinander. Aber jeder von ihnen ist für eine Romanze schlecht gerüstet, und ihre Beziehung deutet, wie die Washington Post schreibt, darauf hin, dass das tiefere, dunklere Thema hier nicht so sehr die Zerbrechlichkeit der Liebe ist, sondern die Zerbrechlichkeit des Lebens selbst, wenn man sich ganz dem törichten Herzen hingibt.