Bewertung:

Das Buch bietet einen gründlichen Überblick über den Spanischen Bürgerkrieg, stellt populäre Darstellungen in Frage und erforscht die komplexe politische Dynamik der Epoche. Es bietet eine ausgewogene Perspektive auf den Konflikt, indem es sowohl die republikanische als auch die nationalistische Seite unvoreingenommen untersucht, was es zu einer wertvollen Quelle für das Verständnis dieses historisch bedeutsamen Ereignisses macht.
Vorteile:⬤ Bietet einen klaren und präzisen Überblick über den Spanischen Bürgerkrieg.
⬤ Hinterfragt lange bestehende Mythen über den Konflikt und präsentiert eine ausgewogene Sichtweise.
⬤ Gut recherchiert und wissenschaftlich fundiert, mit einer gründlichen Analyse der politischen Dynamik.
⬤ Zugänglicher Schreibstil, auch für Neueinsteiger in das Thema geeignet.
⬤ Erhellt die Komplexität der politischen Landschaft im Spanien vor dem Bürgerkrieg.
⬤ Gute Produktionsqualität mit gut gedrucktem Text und Einband.
⬤ Manche finden das Druckformat klein und die Hardcover-Variante überteuert.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass das Buch ein zu positives Bild von Franco oder den Nationalisten vermittelt.
⬤ Das Buch kann für völlig unbedarfte Leser aufgrund der Komplexität der behandelten Ereignisse verwirrend sein.
⬤ Es befasst sich nicht eingehend mit militärischen Strategien, sondern konzentriert sich auf den politischen Kontext.
(basierend auf 54 Leserbewertungen)
The Spanish Civil War, the Soviet Union, and Communism
In diesem fesselnden Buch bietet Stanley G.
Payne die erste umfassende Darstellung der sowjetischen und kommunistischen Intervention in der Revolution und im Bürgerkrieg in Spanien. Er dokumentiert in noch nie dagewesener Ausführlichkeit die sowjetischen Strategien, die Aktivitäten der Komintern und die Rolle der Kommunistischen Partei in Spanien von den frühen 1930er Jahren bis zum Ende des Bürgerkriegs im Jahr 1939.
Payne stützt sich auf ein breites Spektrum sowjetischer und spanischer Primärquellen, von denen viele erst seit kurzem verfügbar sind, und verändert unser Verständnis der sowjetischen und kommunistischen Absichten in Spanien, von Stalins Entscheidung, in den spanischen Krieg einzugreifen, von der weithin akzeptierten Charakterisierung des Konflikts als Kampf des Faschismus gegen die Demokratie und von der Behauptung, dass der Krieg in Spanien die Eröffnungsrunde des Zweiten Weltkriegs darstellte. Der Autor gelangt zu einer neuen Sichtweise des Spanischen Bürgerkriegs und kommt nicht nur zu dem Schluss, dass die Demokratische Republik viele undemokratische Komponenten hatte, sondern auch, dass die Position der Kommunistischen Partei keineswegs konterrevolutionär war.