Bewertung:

Diese Sammlung von Rezensionen hebt ein Buch hervor, das sich mit dem Verständnis von Übertragung und Gegenübertragung in der Therapie befasst und Erkenntnisse sowohl für Klienten als auch für Therapeuten hervorhebt. Während das Buch für seine Klarheit, seine Beispiele aus dem wirklichen Leben und seine Zugänglichkeit gelobt wird, fanden einige Leser Teile langweilig und hatten das Gefühl, dass bestimmte Erwartungen aufgrund des Titels nicht vollständig erfüllt wurden.
Vorteile:Das Buch liefert aufschlussreiche Berichte aus erster Hand über Gefühle, die während der Therapie erlebt werden, und erklärt die Ursachen dieser Emotionen sowohl für Klienten als auch für Therapeuten. Die Rezensenten schätzten, dass die Konzepte im Vergleich zu älteren Texten leicht zu verstehen sind, dass es keine metaphorischen Ablenkungen gibt und dass detaillierte Falldarstellungen vorhanden sind. Das Buch wird als hilfreiche Ressource für Fachleute im Bereich der Hilfeleistung angesehen und gilt als Pflichtlektüre.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass der Anfang des Buches langweilig sei und mit übermäßigen Zitaten und Verweisen auf andere Literatur gefüllt sei, was das Engagement beeinträchtigen könne. Außerdem wurde angemerkt, dass der Titel irreführend sei, da er sich mehr auf die Gegenübertragung des Therapeuten als auf das Konzept des „verwundeten Heilers“ konzentriere. Einige wünschten sich auch mehr praktische therapeutische Interventionen und nicht nur private Gedanken.
(basierend auf 10 Leserbewertungen)
The Wounded Healer: Counter-Transference from a Jungian Perspective
Die Gegenübertragung ist ein wichtiger Teil des analytischen Prozesses. Sie befasst sich mit der emotionalen Reaktion des Analytikers auf den Patienten.
Als solche kann sie ein besonders schwieriger Aspekt des analytischen Settings sein, insbesondere wegen der Gefahr einer möglichen sexuellen Verwicklung mit dem Patienten. Gegenwärtig gibt es nur wenige Veröffentlichungen zu diesem schwierigen Thema.
Der Jungsche Analytiker David Sedgwick nimmt sich des Themas mutig an und zeigt, wie man die Gegenübertragung auf positive Weise nutzen kann. Das Ergebnis ist einer der besten jungianischen klinischen Texte der letzten Jahre.