Bewertung:

David Sedgwick übt in seinem Buch Kritik an der BBC, indem er argumentiert, dass die BBC als Propagandainstrument der Mächtigen fungiert, und Beispiele für Fehlinformationen und Voreingenommenheit in der Berichterstattung anführt. Während einige Leser das Buch als aufschlussreich und fesselnd empfanden, kritisierten andere, es sei zu repetitiv und voreingenommen gegenüber bestimmten politischen Narrativen.
Vorteile:Viele Leser empfanden das Buch als aufschlussreich und fesselnd, da es zahlreiche Beispiele für Fehlinformationen der BBC enthält. Der Text öffnet die Augen für die vermeintliche Voreingenommenheit der BBC und regt dazu an, den Konsum der Mainstream-Medien neu zu bewerten. Einige sind der Meinung, dass das Buch mit seinen gut recherchierten Fällen und seinem fesselnden Inhalt eine unverzichtbare Lektüre für diejenigen ist, die der BBC misstrauen.
Nachteile:Kritiker bemängeln, dass das Buch an Wiederholungen leidet und einen starken theoretischen Rahmen vermissen lässt. Einige fanden den Schreibstil kompliziert und schwer nachvollziehbar, andere meinten, das Buch sei parteiisch und spiegele eine rechtsextreme Perspektive wider. Darüber hinaus waren einige der Meinung, dass das Buch die Unzulänglichkeiten der BBC nicht angemessen berücksichtigt und eine einseitige Sichtweise auf die Medienberichterstattung vermittelt.
(basierend auf 28 Leserbewertungen)
Is That True Or Did You Hear It On The BBC?: Disinformation and the BBC
Was genau ist der Zweck der BBC heutzutage - zu unterhalten, zu bilden und zu informieren? Aber ist das alles? Der Sender selbst behauptet von sich, ein furchtloser und unabhängiger Nachrichtenanbieter zu sein, der "der Macht die Wahrheit sagen" soll - ein wahrer Verfechter der Unterlegenen.
Wie David Sedgwick in seinem neuen Buch enthüllt, sieht die Realität jedoch etwas anders aus: Die BBC schützt nicht nur eifrig die Macht vor einer Überprüfung, sie greift auch diejenigen an und versucht, sie zu diskreditieren, die es wagen, den Status quo in Frage zu stellen.
Die 1922 vom britischen Establishment gegründete BBC ist seit jeher ein verlässlicher Verbündeter der sehr wohlhabenden und mächtigen Interessen. In der Tat nimmt der Sender eine Schlüsselposition innerhalb einer internationalen unternehmenspolitischen Allianz ein, die nur jene Narrative fördert, die die "globale Ordnung" konsolidieren.
Anhand zahlreicher Beispiele der BBC-Berichterstattung argumentiert der Autor, dass der vom Steuerzahler finanzierte Sender ein Stellvertreter ist, der im Namen einer winzigen, aber sehr mächtigen Clique handelt - eine Rolle, die ihn dazu zwingt, Desinformationen in industriellem Maßstab zu verbreiten und all jene in die Irre zu führen, die seine Inhalte konsumieren.