Bewertung:

Insgesamt ist „Der Wigwam-Mord“ von M.J. Trow ein detaillierter Bericht über ein historisches Verbrechen, in das Joan Wolfe und der kanadische Soldat August Sangret während des Zweiten Weltkriegs verwickelt waren. Das Buch befasst sich mit Vorurteilen und dem Gerichtsverfahren, ist jedoch aufgrund des langatmigen historischen Kontextes und des enttäuschenden Schlusskapitels enttäuschend. Während einige Leser das Buch informativ fanden und zum Nachdenken anregten, kritisierten andere das Tempo und den Mangel an Bildern.
Vorteile:⬤ Interessanter Fall
⬤ gründliche Details
⬤ zum Nachdenken anregende Einsichten über das Verbrechen und die damit verbundenen Vorurteile
⬤ im Allgemeinen gut geschrieben und informativ
⬤ gut für diejenigen, die sich für wahre Verbrechen und Geschichte interessieren.
⬤ Tempoprobleme durch übermäßige Details
⬤ überflüssiger historischer Kontext lenkt von der Haupterzählung ab
⬤ enttäuschendes Schlusskapitel, das unnötige Zweifel an der Verurteilung zu wecken scheint
⬤ Mangel an visuellen Elementen wie Fotos und Karten.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
The Wigwam Murder
Der "Wigwam-Mord" - wie der Fall gegen August Sangret genannt wurde - war eines der brillantesten Werke der Detektion und der forensischen Wissenschaft, die es damals gab. Dr.
Keith Simpson, Dr. Eric Gardner und Dr. Gerald Roche Lynch arbeiteten zusammen, um ein umfassendes Werk vorzulegen, das die Jury überzeugte und schockierte.
Es war das erste Mal, dass ein menschlicher Schädel in einem britischen Gerichtssaal vorgeführt wurde.
Er gehörte Joan Pearl Wolfe, einer neunzehnjährigen Ausreißerin und Landstreicherin, die sich in den Lagern der kanadischen Armee herumtrieb, insbesondere in der Gegend von Hankley Common, Surrey. Der Mann, der im April 1943 für das Kapitalverbrechen des Mordes hingerichtet wurde, war August Sangret, ein französisch-kanadischer Metis-Indianer.
Trotz der erstaunlichen forensischen Arbeit waren die Beweise gegen ihn reine Indizien. 'Nein, Sir. Ich habe das Mädchen nicht getötet.
Jemand hat es getan, und ich werde wohl den Kopf hinhalten müssen", sagte er. In dieser einfühlsamen Nacherzählung der kurzen und tragischen Beziehung zwischen den beiden jungen Außenseitern baut M. J.
Trow auf seinen Ruf als Chronist menschlicher Schwächen und als Bringer des Lichts in den kalten Pragmatismus des Gerichtssaals. Mit einem Vorwort und einem Nachwort, die dem Leser des 21.
Jahrhunderts einen zusätzlichen Einblick sowohl in die Zeit des Mordes als auch in die Zeit der ursprünglichen Recherchen vor zwanzig Jahren geben, ist dieses Buch eine fesselnde und zuweilen herzzerreißende Geschichte zweier verlorener Menschen in einer vom Krieg zerrissenen Welt.