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The Anglo-Saxons in 100 Facts
Das angelsächsische Zeitalter war geprägt von großen Veränderungen und Unruhen. Vom Abzug der Römer um 400 n.
Chr. bis zur normannischen Invasion im Jahr 1066 n. Chr.
war diese Epoche durch die fortschreitende Ausbreitung des Christentums, die ständige Bedrohung durch Wikingerüberfälle und die ersten Anfänge einer Nation geprägt, die als England bekannt werden sollte. Mit ihren seltsamen Bräuchen und unbekannten Namen wurde die angelsächsische Epoche geheimnisvoll und missverstanden, ironischerweise von den Nachfahren der Angelsachsen, den Engländern selbst.
Archäologische Entdeckungen haben uns gezwungen, diese erfinderischen und geschickten Menschen neu zu bewerten und die Schuld anzuerkennen, die wir ihnen schulden. Martin Wall versucht, die Epoche zu "entmystifizieren", indem er sie in leicht lesbare, mundgerechte Häppchen zerlegt und zeigt, dass das so genannte "dunkle Zeitalter" keineswegs rückständig oder minderwertig war.
Es war ein wahrhaft heroisches Zeitalter, dessen Vorbilder, wie König Offa, Alfred der Große, Lady Aethelflaed oder Athelstan, neben den Giganten der Weltgeschichte stehen. In 100 Auszügen aus diesen turbulenten, blutigen und spannenden Jahrhunderten wird eine stolze, komplexe, aber letztlich dem Untergang geweihte Zivilisation enthüllt.