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The Lost Battlefields of Britain
Seit der Schlacht von Culloden im Jahr 1746 hat auf britischem Boden keine größere Schlacht mehr stattgefunden. Fast drei Jahrhunderte, in denen es auf der Insel keinen Krieg gab, haben zu einer Selbstzufriedenheit geführt, die uns die schreckliche Gewalt und das Blutvergießen vor Augen führt, die mehr als 1.700 Jahre lang auf diesen Inseln wüteten.
Für viele jüngere Menschen ist der Krieg ein scheinbarer Anachronismus, eine Erinnerung an eine unkultivierte, fast barbarische Vergangenheit. Für andere erinnert unsere Militärgeschichte an glorreichere Tage, als britisches militärisches Geschick dazu beitrug, ein riesiges Überseeimperium aufzubauen.
Martin Wall untersucht unsere lange und blutgetränkte Geschichte von den römischen Invasionen bis zur Neuzeit. Dabei geht es keineswegs nur um Ehre, Mut und Ruhm, sondern auch um das schreckliche Leid, das Kriege im Laufe der Jahrhunderte verursacht haben - und um das epigenetische Trauma, das sie uns hinterlassen haben und das unsere nationale Kultur bis heute beeinflusst.