
The Aesthetics of Self-Becoming: How Art Forms Empower
Dieses Buch zeigt, dass Kunst eine Ästhetik der Selbstwerdung beinhaltet, in der wir künstlerische Bedeutung nicht einfach nur konsumieren, sondern ermächtigt werden - indem wir uns an das anpassen, was das Schaffen in den verschiedenen Kunstformen möglich macht. Paul Crowther argumentiert, dass die große politische Aufgabe der Ästhetik nicht mehr die Schaffung politischer Kunst als solche ist, sondern vielmehr die Rückgewinnung von Kunst und Ästhetik als zentrale gesellschaftliche Anliegen.
Dazu gehört die Überwindung der neoliberalen Behandlung von Kunst als bloßer Ware und der fehlgeleiteten Einstellungen, die sie als Produkt toter weißer europäischer Männer abtun. Das Buch beginnt mit einer Theorie des Selbstbewusstseins, die die notwendige Rolle der Ästhetik für die persönliche Identität aufzeigt. Anschließend wird hervorgehoben, wie Kunstformen durch Prozesse der Herstellung und ästhetische Wirkungen, die ihnen individuell eigen sind, ermächtigt werden.
Um dies zu zeigen, betrachtet er die Ontologie von Bildkunst, Skulptur, Installation und Assemblage, Architektur, Literatur, Kino und Musik. Seine diesbezüglichen Argumente werden durchweg durch eingehende Erörterungen spezifischer Kunstwerke gestützt.
Der Gesamteffekt des Buches besteht darin, die Ästhetik neu auszurichten, indem gezeigt wird, wie die Kunst durch die Offenbarung neuer Erfahrungsmöglichkeiten befähigt. The Aesthetics of Self-Becoming richtet sich an Kunstphilosophen und Ästheten sowie an Kunsthistoriker, Literaturwissenschaftler, Filmwissenschaftler und Musiktheoretiker, die sich für die zentralen Anliegen des Buches interessieren.