
What Drawing and Painting Really Mean: The Phenomenology of Image and Gesture
Zeichnen und Malen haben so viele Bedeutungen, wie es kulturelle Kontexte gibt, in denen sie existieren. Aber das ist noch nicht das Ende der Geschichte.
Zeichnungen und Gemälde werden gemacht und verkörpern bei ihrer Herstellung einzigartige Bedeutungen, die unsere Wahrnehmung von Raum und Zeit und unseren Sinn für Endlichkeit verändern. Diese Bedeutungen wurden bisher weder von der Kunstgeschichte noch von den visuellen Studien behandelt, und sie wurden von den Philosophen (hauptsächlich in der phänomenologischen Tradition) nur indirekt berücksichtigt.
Wenn diese immanenten Bedeutungen erklärt und weiterentwickelt werden, dann wird die Philosophie der Kunstpraxis wesentlich bereichert. Die vorliegende Arbeit ist dementsprechend eine Phänomenologie darüber, wie die gestische und digitale Erzeugung visueller Bilder Selbsttransformation durch den ästhetischen Raum erzeugt.