Bewertung:

Das Buch „The Shaping of the Reformed Baptismal Rite in the Sixteenth Century“ (Die Gestaltung des reformierten Taufritus im 16. Jahrhundert) von Hughes Oliphant Old untersucht die historischen und theologischen Entwicklungen rund um die Taufpraxis während der Reformation und konzentriert sich dabei insbesondere auf die Antworten der reformierten Tradition auf den römischen Katholizismus und das Täufertum. Old legt eine detaillierte Analyse der Beiträge wichtiger Reformatoren wie Bucer, Zwingli und Calvin vor und untersucht deren differenzierte Verteidigung der Kindertaufe und die Hinwendung zu einer stärker an der Schrift orientierten Taufpraxis im Vergleich zu mittelalterlichen Traditionen.
Vorteile:Das Buch wird für seine gründliche Recherche und seinen fesselnden Schreibstil gelobt. Es leistet einen bedeutenden Beitrag zum Verständnis der komplexen Taufpraxis in der reformierten Tradition und bietet eine abgerundete Darstellung der theologischen Debatten und des historischen Kontextes. Der Autor deckt die liturgische Entwicklung der Taufe effektiv auf und verteidigt die reformierte Perspektive geschickt gegenüber anderen Traditionen, indem er die Beiträge der wichtigsten Persönlichkeiten der Reformation vorstellt.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser werden vielleicht feststellen, dass die Betonung der reformierten Position andere Perspektiven überschattet, da der Autor dazu neigt, die Stärken der reformierten Tradition hervorzuheben. Darüber hinaus könnte die umfangreiche Verwendung ausländischer Fußnoten für einige Leser überwältigend sein, und der akademische Ton könnte Gelegenheitsleser, die mit dem historischen oder theologischen Jargon weniger vertraut sind, abschrecken.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The Shaping of the Reformed Baptismal Rite in the Sixteenth Century
Dies ist ein Print-on-Demand-Buch und kann daher nicht zurückgegeben werden.
Dieses akribisch recherchierte Buch erzählt, wie die Reformatoren des frühen 16. Jahrhunderts auf ihrem Weg zwischen dem alten lateinischen Ritus einerseits und der Täuferbewegung andererseits einen Taufgottesdienst entwickelten, den sie als reformiert im Sinne der Heiligen Schrift verstanden.
Die Studie von Hughes Oliphant Old zeigt, dass der reformierte Taufritus gut durchdacht, seelsorgerlich sensibel und theologisch tiefgründig ist.