Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Untersuchung der Predigttätigkeit im 17. und 18. Jahrhundert und deckt dabei verschiedene Bewegungen und Regionen ab, darunter das Große Erwachen, den Pietismus und die Predigttätigkeit in der rumänischen und russisch-orthodoxen Kirche, um nur einige zu nennen. Der Autor schließt effektiv Lücken in früheren Bänden und bietet tiefere Einblicke und eine breitere Perspektive auf die Thematik.
Vorteile:Gründliche Behandlung einer breiten Palette von Themen im Zusammenhang mit der Predigt in verschiedenen Regionen und historischen Kontexten. Der Autor schließt erfolgreich Lücken aus früheren Bänden und verbessert so das Verständnis des Themas. Das Buch enthält wertvolle Einblicke in weniger bekannte Gebiete wie die franziskanische Predigt im spanischen Kalifornien, was das Wissen des Lesers bereichert.
Nachteile:In den Rezensionen werden keine spezifischen Nachteile genannt, aber der Umfang des Buches könnte für einige Leser, die mit dem historischen Kontext nicht vertraut sind, überwältigend sein.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
Moderatism, Pietism, and Awakening
The Reading and Preaching of the Scriptures in the Worship of the Christian Church (Die Lesung und Predigt der Heiligen Schrift im Gottesdienst der christlichen Kirche) ist eine mehrbändige Studie von Hughes Oliphant Old, die die Geschichte der Predigt von den Worten Moses am Berg Sinai bis in die Neuzeit erforscht. In Band 5, Moderatismus, Pietismus und Erweckung, bringt Old die Geschichte der Predigt bis ins 18.
Jahrhundert und zeigt, wie die Predigt im 18. Jahrhundert nach dem turbulenten Zeitalter der Reformation in mehrere sehr unterschiedliche Richtungen getrieben wurde. Das erste Kapitel des Buches befasst sich mit dem Moderatismus, einer unvermeidlichen Reaktion auf die starken Spannungen der Reformation und Gegenreformation.
Im zweiten Kapitel geht Old auf den Pietismus ein und untersucht die Beiträge von Philipp Jakob Spener, Theodorus Jacobus Frelinghuysen, John Wesley, George Whitefield, Samuel Davies und anderen Predigern. Die restlichen sieben Kapitel befassen sich mit verschiedenen nationalen oder konfessionellen Predigtschulen.