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The Chinese Dreamscape, 300 Bce-800 Ce
(Gewinner des Stanislas-Julien-Preises)
Träumen ist eine nahezu universelle menschliche Erfahrung, aber es gibt keinen Konsens darüber, warum wir träumen oder was Träume bedeuten sollten. In diesem Buch untersucht Robert Ford Campany, was die Menschen im spätantiken und frühmittelalterlichen China über Träume dachten. Er kartiert eine gemeinsame Traumlandschaft - eine Reihe von Ideen darüber, was Träume sind und welche Reaktionen sie hervorrufen sollten -, die Texten unterschiedlicher Überzeugungen und Genres über mehrere Jahrhunderte zugrunde liegt. Zu diesen Schriften gehören Handbücher zur Traumdeutung, biblische Anweisungen, Essays, Abhandlungen, Gedichte, wiedergefundene Manuskripte, Geschichten und Anekdoten über erfolgreiche Traumvorhersagen.
In diesen zahlreichen Quellen finden wir kulturell geprägte Antworten auf Fragen, die sich Menschen auf der ganzen Welt seit Jahrtausenden stellen: Was geschieht, wenn wir träumen? Sagen Träume zukünftige Ereignisse voraus? Wenn ja, wie könnte ihr imagistischer Code entschlüsselt werden, um Vorhersagen zu treffen? Könnten Träume eine direkte Kommunikation zwischen den Lebenden und den Toten oder zwischen Menschen und nichtmenschlichen Tieren ermöglichen? The Chinese Dreamscape, 300 v. Chr. - 800 n. Chr. beleuchtet, wie die Menschen in einem fernen Zeitalter über diese Geheimnisse verhandelten, und bringt die chinesischen Vorstellungen vom Träumen mit Studien über Träume in anderen Kulturen, sowohl in der Antike als auch in der Gegenwart, ins Gespräch. Campany zieht Bilanz darüber, wie die Chinesen mit der Fremdheit der Träume rangen - und sie feierten - und fordert uns auf, darüber nachzudenken, wie wir unsere eigenen Vorstellungen vom Träumen überdenken könnten.