Bewertung:

In den Rezensionen zu „The Columbus Affair“ wird eine große Enttäuschung über die mangelnde Kohärenz und Tiefe des Buches in Bezug auf die Debatte über Kolumbus zum Ausdruck gebracht. Dem Autor, Anthony Julian Tamburri, wird vorgeworfen, dass er entscheidende historische Fragen nicht angemessen anspricht und eine mäandernde Erzählung vorlegt, die sich nicht mit der Komplexität des Themas auseinandersetzt. Obwohl das Buch zu einem tieferen Verständnis der italienisch-amerikanischen Erfahrung jenseits von Kolumbus aufruft, gelingt es ihm letztlich nicht, ein überzeugendes Argument oder klare Einsichten zu liefern.
Vorteile:Das Buch unterstreicht die Notwendigkeit für italienisch-amerikanische Führungspersönlichkeiten, sich auf die reiche Geschichte der Gemeinschaft zu konzentrieren, anstatt sich in der Columbus-Debatte zu verzetteln. Es weist zu Recht darauf hin, wie wichtig es ist, pädagogische Strategien für die Vermittlung der italienisch-amerikanischen Geschichte zu entwickeln, und das ist ein wertvoller Punkt.
Nachteile:Der Text wird kritisiert, weil er unorganisiert und oberflächlich ist und keine substanziellen Einblicke in Kolumbus selbst oder die ihn umgebende Debatte bietet. Die Leser haben den Eindruck, dass der Autor das Thema nicht gründlich recherchiert hat und dass es dem Buch an einer klaren Haltung oder analytischen Tiefe fehlt.
(basierend auf 1 Leserbewertungen)
The Columbus Affair: Imperatives for an Italian/American Agenda
Die Columbus-Affäre beschäftigt sich mit dem intellektuellen Zickzack-Kurs, den die Columbus-Affäre darstellt, und demonstriert so die große Komplexität einer solchen Argumentation.
Das Ziel, so bescheiden es auch erscheinen mag, ist es, die Aspekte beider Seiten zu untersuchen, in der Hoffnung, eine noch größere Diskussion zwischen allen Parteien innerhalb unserer italienisch-amerikanischen Semiosphäre anzustoßen. Schließlich ist die Columbus-Affäre eines der zahlreichen Themen, mit denen sich die Italo-Amerikaner im Allgemeinen auseinandersetzen müssen.
Bildung, Philanthropie, sozialer und kultureller Aktivismus sind nur drei weitere Themen, die auf der gleichen Ebene angesiedelt sind. Hier gibt es einen Zusammenhang, den wir nicht aus den Augen verlieren dürfen.