Bewertung:

Das Buch „The Borders of Dominicanidad“ von Lorgia García-Peña hat ein überwältigend positives Feedback von den Lesern erhalten, insbesondere für seine umfassende und bahnbrechende Erforschung der historischen Beziehungen zwischen Dominikaner und Haitianer. Kritiker loben den gut recherchierten Inhalt und den fesselnden Schreibstil, der die vorherrschenden historischen Narrative in Frage stellt und marginalisierte Stimmen wieder zu Wort kommen lässt. Viele halten es für unverzichtbare Lektüre für diejenigen, die sich mit dominikanischer Identität, Ethnie und karibischer Geschichte beschäftigen.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und fesselnd
⬤ stellt vorherrschende Erzählungen in Frage
⬤ gründliche Recherche unter Verwendung von originalen und bisher unerforschten Archiven
⬤ bietet eine notwendige Perspektive auf die dominikanische und haitianische Geschichte
⬤ empfohlen für die akademische und allgemeine Leserschaft
⬤ regt zum kritischen Denken über Identität und Machtdynamik an.
⬤ Einige negative Rezensionen scheinen auf kontroverse Perspektiven zu Ethnie und Identität zurückzuführen zu sein
⬤ einige Leser könnten den akademischen Ansatz ohne sorgfältige Lektüre als herausfordernd empfinden
⬤ es gibt Erwähnungen von Feindseligkeit gegenüber dem Buch von bestimmten Zielgruppen.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
The Borders of Dominicanidad: Race, Nation, and Archives of Contradiction
In The Borders of Dominicanidad (Die Grenzen der Dominicanidad) untersucht Lorgia Garc a-Pe a, wie offizielle Narrative und Geschichten auf rassifizierte dominikanische Körper projiziert wurden, um die Grenzen der Nation aufrechtzuerhalten.
Garc a-Pe a konstruiert eine Genealogie der dominicanidad, die aufzeigt, wie Afro-Dominikaner, ethnische Haitianer und im Ausland lebende Dominikaner diese dominanten Narrative und ihre gewalttätigen, zum Schweigen bringenden und ausgrenzenden Auswirkungen bekämpft haben. Sie analysiert musikalische, visuelle, künstlerische und literarische Darstellungen grundlegender Momente in der Geschichte der Dominikanischen Republik: die Ermordung dreier Mädchen und ihres Vaters im Jahr 1822, die Kriminalisierung afro-religiöser Praktiken während der US-Besatzung zwischen 1916 und 1924, das Massaker an der dominikanisch-haitianischen Grenze im Jahr 1937, bei dem mehr als 20.000 Menschen getötet wurden, und das Erdbeben in Haiti im Jahr 2010, wobei sie sich auf die Rolle des US-Imperialismus konzentriert.
Garc a-Pe a befasst sich auch mit der Entstehung eines breiteren dominikanischen Bewusstseins unter Künstlern und Intellektuellen, das alternative Perspektiven auf Fragen der Identität bietet und die Stimmen der lange Zeit zum Schweigen gebrachten Dominikaner hörbar macht.