Bewertung:

Das Buch bietet eine gründliche Untersuchung der historischen juristischen Kampagne, die zur Entscheidung des Obersten Gerichtshofs im Fall Brown v. Board of Education führte, und beleuchtet die Kämpfe und Erfolge der NAACP und ihrer Anwälte. Es dient sowohl als historischer Bericht als auch als Leitfaden für heutige Bemühungen um soziale Gerechtigkeit.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben, gründlich und aufschlussreich
⬤ liefert einen detaillierten historischen Kontext und erfasst die Herausforderungen, denen sich die Bürgerrechtsanwälte gegenübersahen
⬤ vermittelt wichtige Lektionen für Aktivisten der sozialen Gerechtigkeit.
Einigen Lesern könnte der Fokus zu akademisch oder zu dicht sein; die Betonung der rechtlichen Aspekte könnte für ein allgemeines Publikum nicht attraktiv sein.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
The NAACP's Legal Strategy Against Segregated Education, 1925-1950
Der Kampf der NAACP gegen die Rassentrennung im Bildungswesen - die erste Prozesskampagne im öffentlichen Interesse - gipfelte 1954 in der Brown-Entscheidung.
Mark V. Tushnet befasst sich mit dem allgemeinen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Klima, in dem die NAACP agierte, und legt den Schwerpunkt auf die internen Abläufe der Organisation, wie sie aus ihren eigenen Dokumenten hervorgehen.
Er argumentiert, dass das Engagement und die politischen und juristischen Fähigkeiten von Mitarbeitern wie Walter White, Charles Hamilton Houston und Thurgood Marshall für den letztendlichen Erfolg des Public Interest Law verantwortlich waren. Diese Ausgabe enthält ein neues Nachwort des Autors, in dem allgemeine Fragen der Prozessstrategie, die anhaltende Frage, ob die Brown-Entscheidung von Bedeutung war, und das Vermächtnis von Brown durch die Gerichte Burger und Rehnquist behandelt werden.