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The Judicialization of Politics in Latin America
In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Justiz in Lateinamerika eine immer wichtigere politische Rolle gespielt.
Verfassungsgerichte und Oberste Gerichtshöfe sind aktiver als je zuvor, um ein Gegengewicht zur Exekutive und Legislative zu schaffen. Gleichzeitig hat das Fehlen wirksamer Bürgerrechte die Bürger dazu veranlasst, ihre Ansprüche geltend zu machen und ihre Rechte auf dem Rechtsweg zu sichern.
Diese Aufsatzsammlung analysiert die verschiedenen Erscheinungsformen der Justizialisierung der Politik im heutigen Lateinamerika und bewertet ihre positiven und negativen Folgen für die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft, die Rechtsstaatlichkeit und die demokratische Regierungsführung in der Region. Die einzelnen Kapitel befassen sich mit Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Mexiko, Peru und Venezuela und bieten einen vergleichenden Rahmen für das Nachdenken über die Art der Justizialisierung der Politik in den lateinamerikanischen Demokratien der Gegenwart.