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Ein Verständnis des Rechts und seiner Wirksamkeit in Lateinamerika erfordert Konzepte, die sich von den hegemonialen Vorstellungen von "Rechtsstaatlichkeit" unterscheiden, die die Debatten über Recht, Politik und Gesellschaft dominiert haben, und die die Vielfalt der Situationen und Kontexte anerkennen, die die Region kennzeichnen.
Das Routledge Handbook of Law and Society in Latin America präsentiert eine hochaktuelle Analyse der zentralen theoretischen und angewandten Untersuchungsbereiche der Rechtssoziologie in der Region durch führende Persönlichkeiten der Rechts- und Gesellschaftswissenschaft aus Lateinamerika, Nordamerika und Europa. Die Beiträge zeigen, dass die Wissenschaft über Lateinamerika wichtige Beiträge zu den seit langem geführten und neu entstehenden theoretischen und methodologischen Debatten über das Verhältnis zwischen Recht und Gesellschaft geleistet hat.
Zu den untersuchten Themen gehören:
⬤ Die Kluft zwischen dem Recht in den Büchern und dem Recht in der Praxis.
⬤ Die Auswirkungen von Rechtspluralismus und rechtlicher Globalisierung.
⬤ Das Erbe der Erfahrungen mit der Übergangsjustiz.
⬤ Neue Formen sozio-rechtlicher und politischer Mobilisierung.
⬤ Debatten über das Verhältnis zwischen dem Legalen und dem Illegalen.
Das Routledge Handbook of Law and Society in Latin America stellt neue Forschungsansätze für interdisziplinäre sozio-rechtliche Studien vor und ist für alle interessant, die Jura, Rechtssoziologie, vergleichende lateinamerikanische Politik, Rechtsanthropologie und Entwicklungsstudien studieren.