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Demanding Justice and Security: Indigenous Women and Legal Pluralities in Latin America
In ganz Lateinamerika organisieren sich indigene Frauen, um rassistische, geschlechtsspezifische und klassenbedingte Diskriminierung durch die Gerichte anzufechten.
Indem sie sich mit verschiedenen Formen des Rechts auseinandersetzen, schmieden sie gemeinsam neue Definitionen dessen, was Gerechtigkeit und Sicherheit in ihren eigenen Kontexten und Kämpfen bedeuten. Sie haben Rassismus und den Ausschluss indigener Völker in nationalen Reformen bekämpft, aber auch "schlechte Sitten" und Geschlechterideologien, die Frauen innerhalb ihrer eigenen Gemeinschaften ausschließen.
In den Kapiteln über Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Guatemala und Mexiko kommen sowohl führende Wissenschaftler als auch Aktivisten aus den Gemeinschaften zu Wort, die zu Demanding Justice and Security beitragen. Von den Kichwa-Frauen in Ecuador, die sich für die Aufnahme spezifischer Klauseln in die nationale Verfassung einsetzen, die ihre Rechte auf Gleichheit und Schutz innerhalb des indigenen Gemeinschaftsrechts garantieren, bis hin zu den Me'phaa-Frauen aus Guerrero, Mexiko, die vor dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte für Verletzungen kämpfen, die im Zusammenhang mit der Militarisierung ihres Heimatstaates begangen wurden, ist dieses Buch ein Muss für jeden, der den Kampf der indigenen Frauen in Lateinamerika verstehen möchte.