Bewertung:

Das Buch bietet einen detaillierten Bericht über John Muirs Kreuzfahrt auf der Corwin, wobei der Schwerpunkt auf seinen Beobachtungen der arktischen Landschaft, der einheimischen Bevölkerung sowie der Flora und Fauna liegt. Während viele Rezensenten Muirs beschreibende Fähigkeiten und historische Einblicke schätzten, fanden einige die Erzählung trocken und eintönig.
Vorteile:Beschreibender Schreibstil, historische Einblicke, faszinierende Beobachtungen des arktischen Lebens und der Landschaften, fesselnd für Geschichtsinteressierte, detaillierte Beschreibungen von Flora und Fauna, als wertvolle Lektüre für das Verständnis dieser Epoche.
Nachteile:Einige fanden es langweilig oder eintönig, es fehlte an Dramatik oder bedeutenden Ereignissen, einige beschrieben es als eine klinische Studie, die nicht für alle Leser fesselnd ist.
(basierend auf 26 Leserbewertungen)
The Cruise of the Corwin: Journal of the Arctic Expedition of 1881
Im Frühjahr 1881 begab sich der Dampfer Thomas Corwin auf eine waghalsige Reise über 15.000 Seemeilen in die tückische arktische See, um nach Kapitän G. W.
De Long und seinem Schiff Jeannette zu suchen, das zwei Jahre zuvor San Francisco verlassen hatte und im Eis gefangen über den Nordpol getrieben war. Monatelang gab es keine Nachricht von der Jeannette. Das Schiff wurde nie gefunden, aber John Muirs Bericht über diese Expedition - der lebhafte Beschreibungen der eisbedeckten Meere, der arktischen Vegetation, der beeindruckenden Gletscher und der Eingeborenen enthält - fängt die Magie und das Geheimnis der entlegensten Gebiete der amerikanischen Grenze ein.
John Muir, Gründer des Sierra Club und dessen Präsident bis zu seinem Tod, Entdecker der Glacier Bay und Vater des Nationalparksystems, war ein so freier Geist, dass er zur Vorbereitung einer Expedition nur etwas Tee und Brot in einen alten Sack werfen und über den Gartenzaun springen musste. In einer Welt, die mit der Zerstörung der natürlichen Umwelt und einem immer schnelleren Lebenstempo konfrontiert ist, war die Anziehungskraft von Muirs Schriften noch nie so groß.