Bewertung:

Das Buch nutzt die Spieltheorie, um das politische Überleben zu erforschen, und präsentiert komplexe Ideen, die durch historische Daten gestützt werden. Es ist zwar gut gegliedert und regt zum Nachdenken an, ist aber auch anspruchsvoll zu lesen und mag nicht jeden ansprechen. Der Inhalt richtet sich an diejenigen, die ein starkes Interesse an Politikwissenschaft und -theorie haben.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, basiert auf der Spieltheorie, enthält zahlreiche historische Beispiele, ist übersichtlich gegliedert und zeigt neue Wege für die Forschung auf. Wertvoll für Liebhaber der Politikwissenschaft.
Nachteile:Keine leichte Lektüre, klobiger Schreibstil, einige Ideen wirken oberflächlich, werden als überteuert empfunden und es erfordert erhebliche Anstrengungen, um komplexe Konzepte vollständig zu erfassen.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
The Logic of Political Survival
Die Autoren dieses ehrgeizigen Buches befassen sich mit einer grundlegenden politischen Frage: Warum werden Staatsoberhäupter, die Frieden und Wohlstand schaffen, abgewählt, während diejenigen, die Korruption, Krieg und Elend vorantreiben, im Amt bleiben? In Anbetracht dieses politischen Rätsels beantworten sie auch die damit zusammenhängende wirtschaftliche Frage, warum einige Länder eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung erleben und andere nicht. Die Autoren konstruieren eine provokative Theorie zur Auswahl von Führungspersönlichkeiten und stellen spezifische formale Modelle vor, aus denen sich ihre zentralen Aussagen ableiten lassen.
Sie zeigen, wie politische Führer Ressourcen zuweisen und wie Institutionen für die Auswahl von Führern Anreize für eine gute oder schlechte öffentliche Politik schaffen. Sie erweitern das Modell auch, um die Folgen eines Krieges für das politische Überleben zu erklären. Im Laufe des Buches liefern sie Illustrationen aus der Geschichte, die vom antiken Sparta bis zum Vichy-Frankreich reichen, und testen das Modell anhand von Statistiken, die aus länderübergreifenden Daten gewonnen wurden.
Die Autoren erläutern die politische Intuition, die ihrer Theorie zugrunde liegt, in nicht-technischer Sprache, wobei sie die formalen Beweise den Anhängen der Kapitel vorbehalten. Abschließend stellen sie politische Empfehlungen vor, die auf den theoretischen und empirischen Erkenntnissen beruhen.