
The Matrix of Visual Culture: Working with Deleuze in Film Theory
Dieses Buch untersucht den Beitrag von Gilles Deleuze zur Filmtheorie.
Deleuze zufolge leben wir heute in einem Universum, das man als metakinematisch bezeichnen könnte. Seine Konzeption von Bildern impliziert eine neue Art von Kamerabewusstsein, das unsere Wahrnehmung und unser Selbstverständnis bestimmt: Aspekte unserer Subjektivität werden beispielsweise in Aktions-, Affekt- und Zeitbildern geformt.
Wir leben in einer Matrix der visuellen Kultur, die sich ständig bewegt und verändert. Jedes Bild ist immer mit einer Ansammlung von Affekten und Kräften verbunden. Dieses Buch stellt ein Modell sowie viele konkrete Beispiele vor, wie man mit Deleuze in der Filmtheorie arbeiten kann.
Es stellt Fragen über das Universum als Metakino, Subjektivität, Gewalt, Feminismus, Monstrosität und Musik. Zu den zeitgenössischen Filmen, die in einem deleuzianischen Rahmen diskutiert werden, gehören Strange Days, Fight Club und Dancer in the Dark.