Bewertung:

Das Buch bietet eine kritische Untersuchung der postfeministischen Kultur und ihrer Auswirkungen auf die Gleichstellung der Geschlechter, insbesondere in der medialen Darstellung. Es wird all jenen empfohlen, die daran interessiert sind, die Überschneidung von Feminismus und Populärkultur zu verstehen, auch wenn seine Komplexität für Leser, die mit Kulturtheorie nicht vertraut sind, eine Herausforderung darstellen kann.
Vorteile:⬤ Kluge Kritik an der postfeministischen Kultur
⬤ relevant für zeitgenössische Mediendarstellungen
⬤ gut recherchiert mit klaren Erklärungen der Schlüsselkonzepte
⬤ als Lehrmittel empfohlen.
Der starke Rückgriff auf komplexe Theoretiker könnte es für einige Leser schwierig machen; der Schwerpunkt liegt auf den britischen Medien, was seine breitere Anwendbarkeit einschränken könnte.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
The Aftermath of Feminism: Gender, Culture and Social Change
Herzlichen Glückwunsch an Dr. McRobbie! Dieses Buch wurde in die Liste der Bücher für den Critics Choice Book Award 2009 der American Educational Studies Association (AESA) aufgenommen.
In diesen Aufsätzen reflektiert Angela McRobbie über eine Reihe von Themen, die für Frauen, insbesondere für junge Frauen, von politischer Bedeutung sind, und zwar in einem Kontext, in dem häufig angenommen wird, dass in den letzten 30 Jahren Fortschritte erzielt wurden und dass die Zeit des Feminismus an sich vorbei ist, da Geschlechterfragen nun im kulturellen und sozialen Leben „mainstreamed“ sind.
McRobbie argumentiert pointiert, dass genau aus diesen Gründen ungerechte Formen der Re-Stabilisierung der Geschlechter wieder etabliert werden können. Die Konsumkultur, so argumentiert sie, dringt in das Terrain der so genannten weiblichen Freiheit ein, scheint den weiblichen Erfolg zu unterstützen, nur um Frauen in neue postfeministische neurotische Abhängigkeiten zu verstricken.
Die neun Aufsätze decken ein breites Spektrum an Themen ab, darunter.
- den „neuen sexuellen Vertrag“ der britischen Regierung mit jungen Frauen,.
- beliebte TV-Makeover-Programme,.
- feministische Theorien des Backlash und des „Verderbens“ der Sexualpolitik,.
- Feminismus in einem globalen Rahmen.
- die „unauslöschliche Wut“, die zeitgenössischen Weiblichkeiten zugrunde liegt.