Bewertung:

Insgesamt wird in den Rezensionen hervorgehoben, dass Edward Bernays' Buch „Crystallizing Public Opinion“ trotz seines Alters ein bedeutendes und zum Nachdenken anregendes Werk ist, das den Einfluss von Medien und Öffentlichkeitsarbeit untersucht. Viele Rezensenten halten es für einen grundlegenden Text zum Verständnis der öffentlichen Meinung und der Manipulation, obwohl einige Bedenken hinsichtlich der Präsentation und der redaktionellen Qualität äußern.
Vorteile:⬤ Faszinierende und lehrreiche Inhalte, die für die aktuellen Medien und die Öffentlichkeitsarbeit relevant sind.
⬤ Bietet kritische Einblicke, wie die öffentliche Meinung geformt und manipuliert wird.
⬤ Gilt als unverzichtbare Lektüre für das Verständnis von PR, Propaganda und Medieneinfluss.
⬤ Die einleitenden Erkenntnisse von Stuart Ewen werden von einigen Lesern geschätzt.
⬤ Unterstreicht die Bedeutung des kritischen Denkens über Medien und öffentliche Meinung.
⬤ Zahlreiche Tippfehler und schlechtes Lektorat in einigen Ausgaben, die vom Inhalt ablenken.
⬤ Es fehlt ein strukturiertes „Benutzerhandbuch“ für die praktische Anwendung der besprochenen Konzepte.
⬤ Manche finden den Schreibstil abgehackt oder amateurhaft.
⬤ Bernays' selbstdarstellerischer Ton könnte als arrogant empfunden werden.
⬤ Einige Rezensenten argumentieren, dass es im Vergleich zu ähnlichen Werken wie Lippmanns „Public Opinion“ wenig neue Informationen bietet.
(basierend auf 102 Leserbewertungen)
Crystallizing Public Opinion
In diesem Buch habe ich versucht, die Grundsätze des Berufs der Öffentlichkeitsarbeit darzulegen. Es ist sicher, dass die Macht der öffentlichen Meinung ständig zunimmt und weiter zunehmen wird.
Ebenso sicher ist, dass sie mehr und mehr von Impulsen von unten beeinflusst, verändert, aufgewühlt wird. Die Gefahr, die diese Entwicklung für eine fortschreitende Veredelung der menschlichen Gesellschaft und eine fortschreitende Erhöhung der menschlichen Kultur in sich birgt, ist offensichtlich. Die Aufgabe der höheren Schichten der Gesellschaft - der Gebildeten, der Gelehrten, der Fachleute, der Intellektuellen - ist daher klar.
Sie müssen der öffentlichen Meinung moralische und geistige Motive verleihen. Die öffentliche Meinung muss zum öffentlichen Gewissen werden.