Bewertung:

The Ecology of Law von Capra und Mattei befasst sich mit den Zusammenhängen zwischen Recht, Wissenschaft und Ökologie und kritisiert das mechanistische Paradigma, das das westliche Denken geprägt und zur Umweltzerstörung beigetragen hat. Die Autoren plädieren für einen Paradigmenwechsel, der Kooperation, Gemeinschaft und ökologische Nachhaltigkeit fördert, und plädieren für einen rechtlichen Rahmen, der über profitorientierte Motive hinausgeht und dem Schutz der Allmende Vorrang einräumt.
Vorteile:⬤ Aufschlussreiche Untersuchung der Beziehung zwischen Recht, Wissenschaft und Ökologie
⬤ Hinterfragt die mechanistische Weltsicht, die in rechtlichen und wissenschaftlichen Paradigmen vorherrscht
⬤ Bietet konkrete Beispiele und ruft zu kooperativen Bewegungen auf, um eine ökologische Rechtsordnung zu etablieren
⬤ Ist sowohl für Fachleute als auch für allgemeine Leser zugänglich und fördert bürgerschaftliches Engagement
⬤ Präsentiert eine hoffnungsvolle Erzählung, die zur aktiven Teilnahme an ökologischer Gerechtigkeit ermutigt.
⬤ Einigen Lesern könnte es an individuell ausgerichteten Strategien für kollektive Veränderungen mangeln
⬤ Die Kritik an historischen rechtlichen Rahmenbedingungen könnte gebildeten Lesern oberflächlich oder historisch ungenau erscheinen
⬤ Es betont in erster Linie strukturelle Veränderungen, ohne detaillierte, umsetzbare rechtliche Reformen zu bieten
⬤ Möglicherweise idealistisch, wenn man angesichts festgefahrener kapitalistischer Interessen eine weit verbreitete Annahme der vorgeschlagenen Veränderungen erwartet.
(basierend auf 28 Leserbewertungen)
The Ecology of Law: Toward a Legal System in Tune with Nature and Community (16pt Large Print Edition)
Beschreibung: Die Wurzel vieler ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Krisen, mit denen wir heute konfrontiert sind, liegt in einem Rechtssystem, das auf einer veralteten und letztlich zerstörerischen Weltsicht beruht. In diesem bahnbrechenden Buch zeigen der Bestsellerautor, Physiker und Systemtheoretiker Fritjof Capra und der renommierte Rechtswissenschaftler Ugo Mattei, wie das Recht durch die Einbeziehung von Konzepten aus der modernen Wissenschaft so aktualisiert werden kann, dass es eine genauere Sicht auf die Funktionsweise der Welt widerspiegelt und zu einer progressiven Kraft wird.
Capra und Mattei zeichnen die faszinierende parallele Geschichte von Recht und Wissenschaft nach und zeigen, wie sich die beiden Disziplinen immer gegenseitig beeinflusst haben - bis vor kurzem. Die Wissenschaft sieht die Welt heute als ein Netzwerk, das miteinander verbunden ist. Das Recht hingegen ist in einem mechanistischen Paradigma des 17.
Jahrhunderts verhaftet, das die Welt als diskrete Einzelteile betrachtet. Jahrhunderts fest, das die Welt als einzelne Teile betrachtet.
Dies hat dazu geführt, dass das Wohlergehen des Ganzen vernachlässigt wird - zum Beispiel, indem die Rechte einzelner Eigentümer über das Wohl der Gemeinschaft gestellt werden. Capra und Mattei skizzieren jedoch die grundlegenden Konzepte und Strukturen einer Rechtsordnung, die mit den ökologischen Prinzipien, die das Leben auf diesem Planeten erhalten, im Einklang steht.