Bewertung:

Die Prinzessin und Curdie von George MacDonald ist eine vielbeachtete Fortsetzung von Die Prinzessin und der Kobold, die den Lesern eine Mischung aus Abenteuer, moralischen Lektionen und Fantasyelementen durch die Reise des jungen Bergmanns Curdie bietet. Während in vielen Rezensionen der Charme, der Schreibstil und die komplexen Themen des Buches hervorgehoben werden, gibt es Kritik am Tempo zu Beginn und an der schlechten Formatierung einiger Ausgaben.
Vorteile:⬤ Fesselnde Geschichte mit in die Erzählung eingewobenen moralischen Lektionen.
⬤ Starke Charakterentwicklung, insbesondere von Curdie.
⬤ Fesselnde Fantasy-Elemente und unterhaltsame Wendungen.
⬤ Schöner Schreibstil, der die viktorianische Literatur widerspiegelt.
⬤ Spricht Kinder und Erwachsene gleichermaßen an, bietet Tiefe und Humor.
⬤ Langsames Tempo, besonders zu Beginn der Geschichte.
⬤ Einige Ausgaben leiden unter schlechter Formatierung und Bearbeitungsproblemen.
⬤ Das Ende hinterlässt bei manchen Lesern ein Gefühl der Verwirrung oder Unzufriedenheit.
⬤ Enthält einige düstere Themen und Gewalt, die möglicherweise nicht für alle Kinder geeignet sind.
(basierend auf 182 Leserbewertungen)
The Princess and Curdie
Curdie war der Sohn von Peter, dem Bergmann. Er lebte mit seinem Vater und seiner Mutter in einer Hütte, die auf einem Berg gebaut war, und er arbeitete mit seinem Vater in dem Berg.
Ein Berg ist ein seltsames und schreckliches Ding. In alten Zeiten, als man noch nicht so viel von ihrer Fremdartigkeit und Schrecklichkeit wusste wie wir, hatten die Menschen noch mehr Angst vor Bergen. Aber irgendwie hatten sie damals nicht erkannt, wie schön und schrecklich sie sind, und sie hassten sie - und was die Menschen hassen, müssen sie fürchten.
Jetzt, wo wir gelernt haben, sie mit Bewunderung zu betrachten, empfinden wir vielleicht nicht genug Ehrfurcht vor ihnen. Für mich sind sie schöne Schrecken.
Ich werde versuchen, Ihnen zu erklären, was sie sind. Es sind Teile des Herzens der Erde, die aus dem Kerker unten entkommen sind und nach oben und nach außen drängen.
Denn das Herz der Erde ist eine große wogende Masse, nicht aus Blut, wie in den Herzen der Menschen und Tiere, sondern aus glühend heißen, geschmolzenen Metallen und Steinen. Und so wie unser Herz uns am Leben hält, so hält dieser große Klumpen Hitze die Erde am Leben: Es ist eine riesige Kraft von verschüttetem Sonnenlicht - das ist es, was es ist.