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The Regulation of International Trade, Volume 3: The General Agreement on Trade in Services
Eine umfassende Analyse des GATS, die seinen historischen Kontext, die nationalen Präferenzen, die es geprägt haben, und den Weg zu einem GATS 2.0 berücksichtigt.
Die beiden vorangegangenen Bände der Reihe Die Regulierung des internationalen Handels analysierten das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT), das erste erfolgreiche Abkommen zur multilateralen Handelsliberalisierung, und die Welthandelsorganisation (WTO), für die das GATT die Grundlage bildete. In diesem dritten Band wendet sich Petros Mavroidis dem Allgemeinen Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS) zu, einem 1995 in Kraft getretenen WTO-Vertrag, und bietet eine umfassende Analyse, die den historischen Kontext des GATS, die nationalen Präferenzen, die es geprägt haben, und einen Weg zu einem GATS 2.0 berücksichtigt.
Mavroidis untersucht das GATS anhand seiner Verhandlungsergebnisse und prüft, ob das GATS in seiner jetzigen Form den Anliegen der Welthandelsgemeinschaft gerecht werden kann. Das GATS befasst sich ausschließlich mit nichttarifären Handelshemmnissen (NTBs) - genau das Instrument, das die WTO nicht in den Griff bekommen hat - und das angesichts der digitalen Revolution, die den Umfang der grenzüberschreitenden Transaktionen erweitert hat, bei denen weder Anbieter noch Verbraucher reisen müssen, um eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, von einiger Bedeutung ist. Mavroidis argumentiert, dass das GATS eine Plattform für die Liberalisierung von Dienstleistungen geschaffen und einige Liberalisierungen aus der Zeit vor dem GATS festgeschrieben hat. Was fehlt, so Mavroidis, ist ein „GATS-Denken“, das die Liberalisierung von nun an vorantreiben würde.