Bewertung:

Das Buch ist eine gut redigierte Zusammenstellung über die Schlacht von Agincourt, die eine Vielzahl wissenschaftlicher Perspektiven in kohärenter und ansprechender Weise präsentiert. Es bietet wertvolle Einblicke in die Quellen aus dieser Zeit und ist damit sowohl für Wissenschaftler als auch für allgemeine Leser zugänglich.
Vorteile:⬤ Außergewöhnlich gut redigiert mit einem nahtlosen Fluss zwischen den Kapiteln.
⬤ Auch für Nicht-Wissenschaftler leicht verständlich.
⬤ Bietet eine ausgewogene Darstellung der historischen Quellen.
⬤ Fesselnder und angenehmer Schreibstil.
⬤ Enthält wertvolle historische Karten und Illustrationen.
⬤ Die Kapitel sind von renommierten Wissenschaftlern verfasst, was vertrauenswürdige Informationen garantiert.
⬤ Es fehlen detaillierte Erklärungen zur Schlachttaktik.
⬤ Einige Rezensionen vermuten eine patriotische Voreingenommenheit in der Erzählung.
⬤ Behandelt möglicherweise Fiktion oder Verfilmungen der historischen Ereignisse nicht ausführlich.
⬤ Könnte in Bezug auf bestimmte Besonderheiten der militärischen Strategie als leichtfertig betrachtet werden.
(basierend auf 16 Leserbewertungen)
The Battle of Agincourt: Sources and Interpretations
Agincourt! Agincourt! Kennt ihr nicht Agincourt? ' So beginnt eine Ballade aus der Zeit um 1600.
Seit dem Ereignis selbst (25. Oktober 1415) nimmt die große militärische Auseinandersetzung sowohl im englischen als auch im französischen Bewusstsein einen besonderen Platz ein, entweder als einer der größten militärischen Erfolge aller Zeiten oder als der verfluchte Tag".
Viel Tinte ist über die Schlacht vergossen worden, aber kennen wir Agincourt wirklich? Seit Harris Nicolas' "History of the Battle of Agincourt" (1827-33) hat es keinen vollständigen Versuch mehr gegeben, die Quellen zu überblicken: Dieses Buch versammelt, in Übersetzung und mit Kommentaren versehen, englische und französische Erzählungen und literarische Werke des fünfzehnten Jahrhunderts. Außerdem wird die Behandlung der Schlacht in den englischen Historien des 16. Jahrhunderts und in den literarischen Darstellungen von Shakespeare und Drayton nachgezeichnet.
Nachdem untersucht wurde, wie spätere Historiker die Schlacht interpretierten, schließt die Studie mit der ersten umfassenden Bewertung der äußerst reichhaltigen administrativen Aufzeichnungen, die für die Armeen, die "am Tag des Heiligen Crispin" kämpften, erhalten sind. ANNE CURRY ist Professorin für mittelalterliche Geschichte an der Universität von Southampton.