Bewertung:

Das Buch 'Henry V: A King for his Times“ von Anne Curry bietet einen prägnanten, aufschlussreichen und objektiven Überblick über die Regierungszeit von König Heinrich V. und hebt die Komplexität seines Charakters und seines Vermächtnisses hervor. Es dient als Auffrischung für diejenigen, die mit der Geschichte vertraut sind, und ist wertvoll für Leser, die sich für das mittelalterliche Königtum interessieren. Für diejenigen, die sich bereits gut mit dem Thema auskennen, bietet es jedoch keine neuen Informationen.
Vorteile:⬤ Sehr objektiv und sachlich
⬤ knapper Überblick über das Leben und die Herrschaft Heinrichs V.
⬤ bietet ein differenzierteres Verständnis von Heinrichs Charakter
⬤ aufschlussreich und gut recherchiert
⬤ enthält eine ausführliche Bibliographie
⬤ ansprechender und verständlicher Schreibstil
⬤ ausgezeichnete Einführung für Leser, die neu im Thema sind.
Das Buch ist kurz und könnte für diejenigen, die eine ausführliche Biografie suchen, zu kurz sein; für Leser, die bereits mit der Geschichte Heinrichs V. vertraut sind, bietet es möglicherweise keine neuen Erkenntnisse.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Henry V (Penguin Monarchs): From Playboy Prince to Warrior King
Der Einmarsch Heinrichs V. in Frankreich im August 1415 war ein großes Wagnis.
Als Thronfolger hatte er versagt und war durch Gerüchte, er wolle seinen Vater absetzen, in die politische Wüste geschickt worden. Trotz seines völlig veränderten Charakters als König - er gründete Klöster, verfolgte Ketzer und setzte das Gesetz bis zum Äußersten durch - war seither wenig gut gelaufen. Er war unsicher in seinem Königreich, sein Ansehen war gering.
Am Vorabend seiner Abreise nach Frankreich deckte er ein Komplott einiger seiner engsten Vertrauten auf, um ihn zu entmachten. Agincourt war eine Schlacht, die Heinrich nicht hätte gewinnen dürfen - aber er gewann sie, und der Rest ist Geschichte.
Innerhalb von fünf Jahren wurde er zum französischen Thronfolger. In dieser lebendigen Neuinterpretation untersucht Anne Curry, wie Heinrichs hyperaktive Bemühungen, seine vergangenen Misserfolge auszulöschen, und seine Krisenerfahrungen - die alles zu zerstören drohten, was er sich erkämpft hatte - sein Königtum definierten, und wie sein erstaunlicher Erfolg bei Agincourt sein Ansehen in den Augen seiner Zeitgenossen und aller nachfolgenden Generationen veränderte.