Bewertung:

Das Buch bietet eine detaillierte Erkundung des Lebens der Mitford-Schwestern, ihrer gegensätzlichen politischen Ideologien und ihrer Stellung in der britischen Gesellschaft zu Beginn bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Leser finden es sowohl faszinierend als auch informativ, auch wenn einige die unausgewogene Konzentration auf bestimmte Schwestern und die wohlwollende Darstellung faschistischer Ideologien durch die Autorin kritisieren.
Vorteile:⬤ Fesselnde Erzählung, die den Leser in das Leben der Mitford-Schwestern und ihren historischen Kontext eintauchen lässt.
⬤ Reichhaltige Beschreibungen des Lebens der britischen Oberschicht in den 1920er und 1930er Jahren.
⬤ Ausgewogene Darstellung der unterschiedlichen Überzeugungen und Lebensentscheidungen der Schwestern, die ein Verständnis für die verschiedenen Perspektiven ermöglicht.
⬤ Einbindung von Fotografien, die die Erzählung bereichern.
⬤ Der Autorin gelingt es, die Figuren zum Leben zu erwecken und Einblicke in ihre Persönlichkeiten zu geben.
⬤ Ungleichmäßige Darstellung der Schwestern, wobei einige wie Jessica und Diana mehr Aufmerksamkeit erhalten als andere wie Deborah und Pam.
⬤ Einige Leser fanden den sympathischen Umgang der Autorin mit Faschismus und Antisemitismus beunruhigend.
⬤ Mehrere Rezensenten bemerkten störende Satzbaufehler.
⬤ Das Buch könnte bei jüngeren Lesern, die mit dem historischen Kontext nicht vertraut sind, keinen Anklang finden.
⬤ Einige fanden es aufgrund der Platzierung der Fotos in der Kindle-Version umständlich, durch sie zu navigieren.
(basierend auf 263 Leserbewertungen)
The Sisters: The Saga of the Mitford Family
Dies ist die Geschichte einer engen, liebevollen Familie, die durch die gewalttätigen Ideologien in Europa zwischen den Weltkriegen zerrissen wurde.
Jessica war Kommunistin; Debo wurde die Herzogin von Devonshire; Nancy war eine der meistverkauften Schriftstellerinnen ihrer Zeit; die schöne Diana heiratete den Faschistenführer Sir Oswald Mosley; und Unity, eine enge Freundin Hitlers, schoss sich in den Kopf, als England und Deutschland den Krieg erklärten. Die Mitfords hatten Stil und Präsenz und waren bemerkenswert begabt.
Vor allem aber waren sie lustig - urkomisch und gnadenlos. In diesem klugen, ausgewogenen und großzügigen Buch fängt Mary Lovell die Vitalität und das Drama einer Familie ein, die das zwanzigste Jahrhundert im Sturm eroberte und in mancher Hinsicht zu seinem Opfer wurde.