
The Perception Machine: Our Photographic Future Between the Eye and AI
Eine provokative Untersuchung über die Zukunft der Fotografie und der menschlichen Wahrnehmung im Zeitalter der KI.
Wir fotografieren ständig und werden fotografiert, während wir maschinelle Lerndatenbanken mit unseren Daten füttern, die wiederum zur Erzeugung neuer Bilder verwendet werden. The Perception Machine analysiert den Wandel der Fotografie durch Computer - und den Wandel der menschlichen Wahrnehmung durch algorithmisch gesteuerte Bilder, von CGI bis KI - und untersucht, was es für uns bedeutet, inmitten von Bildströmen und Maschinenaugen zu leben. In einer scharfsinnigen und fesselnden Argumentation bringt Joanna Zylinska Medientheorie und Neurowissenschaft in einem Vilm Flusser-Paul Virilio-Remix zusammen. Ihre "Wahrnehmungsmaschine" benennt ein technisches Universum von Bildern und deren Infrastrukturen. Sie verweist aber auch auf einen soziopolitischen Zustand, der sich aus der heutigen Automatisierung des Sehens, der Bildgebung - und der Vorstellungskraft - ergibt.
Das Buch wurde von einer Theoretikerin und Praktikerin geschrieben und enthält Zylinskas eigene Kunstprojekte, von denen einige in Zusammenarbeit mit KI entstanden sind. Die Fotografien, Collagen, Filme und Installationen, die als Teil des Buches (und der dazugehörigen Website) verfügbar sind, bieten eine andere Art des Denkens über unsere technologische Zukunft, sowohl auf lokaler als auch auf planetarischer Ebene. Mit provokanten Konzepten wie Öko-Öko-Punk, AUTO-FOTO-KINO, planetarischer Mikrovision, Verliererbildern und Sensografie umreißt das Buch eine existenzielle Philosophie der schmutzigen Medien für eine Zeit, in der unsere Praktiken der Bildgebung und Selbstdarstellung radikal umgestaltet werden. Wichtig ist, dass es auch eine neue Vision unserer Zukunft bietet.