Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Diskussion über die Wissenschaftsphilosophie, die sich in erster Linie um die Idee der „eisernen Regel der Erklärung“ dreht, die die Notwendigkeit empirischer Beweise bei wissenschaftlichen Untersuchungen betont. Während viele Rezensenten die gute Lesbarkeit und den historischen Kontext des Buches schätzen, werden die vorgebrachten Argumente hinsichtlich ihrer Tiefe und Genauigkeit unterschiedlich bewertet.
Vorteile:⬤ Sehr gut lesbarer und fesselnder Schreibstil.
⬤ Bietet aufschlussreiche historische Perspektiven auf die Wissenschaft.
⬤ Versucht, komplexe philosophische Argumente über das Wesen der Wissenschaft zu klären und zu destillieren.
⬤ Trägt zu laufenden Diskussionen über wissenschaftliche Praktiken und das Abgrenzungsproblem bei.
⬤ Einige Rezensenten halten es für einen wertvollen Text sowohl für Studenten als auch für etablierte Gelehrte.
⬤ Einige sachliche Ungenauigkeiten und Vereinfachungen werden angemerkt, insbesondere in Bezug auf Philosophen wie Popper.
⬤ Die zentrale These des Buches kann als einschränkend angesehen werden; sie konzentriert sich eng auf empirische Beweise und übersieht möglicherweise den breiteren Kontext des wissenschaftlichen Denkens.
⬤ Kritiker argumentieren, dass die Darstellung der modernen Wissenschaftler und der Natur der wissenschaftlichen Praxis übermäßig vereinfacht oder sogar irreführend sein kann.
⬤ Einige Teile des Buches können dicht oder undurchsichtig erscheinen, was der allgemeinen Klarheit abträglich ist.
(basierend auf 53 Leserbewertungen)
The Knowledge Machine: How Irrationality Created Modern Science
Michael Strevens' „provokante und faszinierende“ (Jennifer Szalai, New York Times) Untersuchung der Wissenschaft stellt zwei grundlegende Fragen: Warum ist die Wissenschaft so mächtig? Und warum hat es so lange gedauert, bis die Menschheit begann, die Wissenschaft zu nutzen, um die Geheimnisse der Natur zu ergründen? Die radikale Antwort von The Knowledge Machine lautet, dass die Wissenschaft von Natur aus ihre Praktiker dazu auffordert, das Irrationale zu tun.
Indem sie Religion, theoretische Schönheit und vor allem Philosophie geflissentlich ignorieren, wenden die Wissenschaftler eine unnatürlich enge Untersuchungsmethode an und kanalisieren eine noch nie dagewesene Energie in Beobachtung und Experimente. Reich an anschaulichen historischen Beispielen und weithin gelobt, stellt Knowledge Machine viele unserer grundlegendsten Annahmen über wissenschaftliche Entdeckungen auf den Kopf.