Bewertung:

Die Aufsatzsammlung erforscht die Beziehung zwischen Essen und Erinnerung anhand der Texte verschiedener Autoren. Während viele Leser die Essays unterhaltsam und anregend fanden, hatten einige Bedenken wegen der unterschiedlichen Erzählstile, die sie für Bildungszwecke weniger geeignet machen.
Vorteile:⬤ Fesselnde und unterhaltsame Essays
⬤ regt zum Nachdenken über Essen und gutes Schreiben an
⬤ voller persönlicher und emotionaler Verbindungen zum Essen
⬤ unterhaltsame Lektüre.
⬤ Uneinheitliche Erzählperspektiven (erste, zweite, dritte Person) machen es für Bildungszwecke ungeeignet
⬤ einige Leser hatten das Gefühl, dass das Buch ihre Erwartungen an die Tiefe nicht erfüllt
⬤ das Fehlen einer Kindle-Ausgabe ist für einige ein Nachteil.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
Eat, Memory: Great Writers at the Table, a Collection of Essays from the New York Times
Ann Patchett konfrontiert ihre Sturheit mit einem heftigen Streit, den sie einst mit ihrem damaligen Freund und heutigen Ehemann bei einem Abendessen im berühmten Pariser Restaurant Taillevent hatte.
Tom Perrotta erklärt, wie seine lange Liste von Essensabneigungen ihn beinahe in ein ostdeutsches Gefängnis gebracht hätte. Gabrielle Hamilton stellt fest, dass die Anstellung eines blinden Kochs sie auf ein ethisches Terrain führt, auf das sie nicht vorbereitet war.
Und der Dichter Billy Collins sinniert über seine Beziehung zu einem Fisch, den er einst aß. Außerdem enthalten sind Geschichten von Chang-rae Lee, Patricia Marx, John Burnham Schwartz, George Saunders, Colson Whitehead, Kiran Desai, Pico Iyer und Heidi Julavits, um nur einige zu nennen.