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A Companion to John Dewey's Democracy and Education
In diesem Jahr jährt sich die Veröffentlichung von John Deweys Hauptwerk „Demokratie und Erziehung“ zum hundertsten Mal. Trotz seiner großen Bedeutung als Grundlagentext der Pädagogik ist es bekanntermaßen schwierig und - sagen wir es ruhig - ein wenig trocken.
In diesem charmanten und oft witzigen Begleitbuch geht der bekannte Bildungsphilosoph D. C. Phillips Kapitel für Kapitel vor, um Dewey einem Publikum des einundzwanzigsten Jahrhunderts nahezubringen.
Er stützt sich auf mehr als fünfzig Jahre des Nachdenkens über dieses Buch - und auf seine eigenen Erfahrungen als Pädagoge - und verleiht ihm eine neue Klarheit und eine persönliche Note, die seine bleibende Bedeutung beweist. Phillips überbrückt mehrere kritische Fallstricke von Demokratie und Erziehung, die heutige Leser oft daran hindern, das Buch vollständig zu verstehen.
Wo Dewey dringend ein detailliertes Beispiel braucht, um einen Punkt zu illustrieren - und das ist oft der Fall -, springt Phillips ein und präsentiert Fälle aus seinen eigenen Erfahrungen im Klassenzimmer. Wo Dewey beiläufig auf die Werke von Leuten wie Hegel, Herbart und Locke verweist - im Jahr 1916 offenbar Allgemeingut -, liefert Phillips den nötigen Hintergrund.
Und dort, wo Dewey sich verheddert oder sogar schlichtweg falsch liegt, tut Phillips, was nur wenige andere Wissenschaftler tun würden: Er nimmt Dewey in die Pflicht. Das Ergebnis ist eine lebendige Lektüre, die uns hilft, einige der wichtigsten Ideen, die jemals in der Erziehung angeboten wurden, zu feiern und zu bereichern.