Bewertung:

Das Buch von Peter J. Bowler, „Eine Geschichte der Zukunft: Prophets of Progress from H. G. Wells to Isaac Asimov“ ist eine fesselnde Untersuchung darüber, wie Science Fiction die Zukunft vorausgesagt hat und wie diese Visionen gesellschaftliche Bestrebungen und technologische Fortschritte widerspiegeln. Der Autor bietet eine historische Perspektive, indem er verschiedene Persönlichkeiten und ihre prophetischen Ideen bezüglich des Fortschritts und der Folgen der Technologie vorstellt und zum Nachdenken über die heutigen Fortschritte anregt.
Vorteile:Das Buch wird für seine exzellente und faszinierende Erforschung historischer Zukunftsprognosen gelobt, die von bedeutenden Schriftstellern aus dem Bereich der Science-Fiction stammen. Es wirft wichtige Fragen zu den Auswirkungen aufkommender Technologien auf und bietet einen umfassenden Überblick über die Gedanken zum Thema Technologie von Anfang bis Mitte des 20.
Nachteile:Einige Rezensenten sind der Meinung, dass Bowler gründlicher auf verbreitete Missverständnisse bezüglich früherer Vorhersagen hätte eingehen können, insbesondere in Bezug auf den Personal Computer und das Internet. Darüber hinaus äußern einige Leser ihre Enttäuschung über die Diskrepanz zwischen den Erwartungen an den technologischen Fortschritt in der Vergangenheit und der tatsächlichen Entwicklung, was ein Gefühl der Nostalgie für nicht erfüllte Vorhersagen hervorruft.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
A History of the Future
In diesem umfassenden Überblick untersucht Peter J.
Bowler das Phänomen der Futurologie: Vorhersagen über die künftige Entwicklung und die Auswirkungen von Wissenschaft und Technologie auf Gesellschaft und Kultur im zwanzigsten Jahrhundert. Anhand von Science Fiction, populärwissenschaftlicher Literatur und den Romanen der literarischen Elite zeigt Bowler die widersprüchlichen Reaktionen auf das Potenzial revolutionärer sozialer Veränderungen auf, die durch reale und imaginäre wissenschaftliche Innovationen hervorgerufen werden.
Bowler zeichnet die Auswirkungen sozialer und militärischer Entwicklungen auf die Einstellung gegenüber Innovationen in Europa und Amerika nach und zeigt, wie der Konflikt zwischen dem Enthusiasmus der Technokraten und dem Pessimismus ihrer Kritiker der Öffentlichkeit in Büchern, Zeitschriften und Ausstellungen sowie in Radio und Fernsehen präsentiert wurde. Anhand einer Reihe von Fallstudien werden die Auswirkungen von Technologien wie Radio, Luftfahrt, Weltraumforschung und Genetik aufgezeigt, wobei die Rivalitäten zwischen Innovatoren und die oft unerwarteten Ergebnisse ihrer Bemühungen um die Entwicklung von Mechanismen und Maschinen, die die Welt verändern könnten, untersucht werden.