Bewertung:

A Very Brief History of Eternity (Eine kurze Geschichte der Ewigkeit) erforscht das Konzept der Ewigkeit durch die Brille der westlichen Zivilisation und verbindet Humor mit einer wissenschaftlichen Untersuchung von Kirchengeschichte, Kunst, Philosophie und Wissenschaft. Während viele Leser den fesselnden Schreibstil und die Tiefe der Informationen zu schätzen wissen, gibt es auch Kritik an der vermeintlichen Effekthascherei und den Auslassungen, insbesondere in Bezug auf Darwins Einfluss.
Vorteile:⬤ Fesselnder Schreibstil mit viel Humor.
⬤ Umfassender Überblick darüber, wie verschiedene Gruppen die Ewigkeit im Laufe der Geschichte betrachtet haben.
⬤ Zugänglich und unterhaltsam auch für nicht akademische Leser.
⬤ Zeigt eine interessante Perspektive auf die Entwicklung des Denkens über die Bedeutung der Menschheit.
⬤ Reich an Bezügen zu Kunst, Religion und Philosophie.
⬤ Einige sind der Meinung, dass es sich zu sehr auf die Kirchengeschichte konzentriert und nicht auf das umfassendere Thema der Ewigkeit.
⬤ Kritik an einem vermeintlich effekthascherischen Ansatz bei der Gestaltung des Buches.
⬤ Darwin und sein Einfluss auf das christliche Denken bleiben unerwähnt.
⬤ Übermäßiger Gebrauch von komplexer Terminologie, die Laien abschrecken könnte.
⬤ Enthält Abschnitte, die sich im Gegensatz zum Rest des Buches düster oder dicht anfühlen können.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
A Very Brief History of Eternity
Was ist die Ewigkeit? Ist sie etwas anderes als ein rein abstraktes Konzept, das nichts mit unserem Leben zu tun hat? Eine bloße Hoffnung? Ein erschreckend ungewisser Horizont? Oder ist sie eine Gewissheit, die von Priestern und Wissenschaftlern gleichermaßen geteilt wird und ein wesentliches Element in allen menschlichen Beziehungen ist?
In A Very Brief History of Eternity (Eine kurze Geschichte der Ewigkeit) hat Carlos Eire, der Historiker und mit dem National Book Award ausgezeichnete Autor von Waiting for Snow in Havana, eine brillante Geschichte der Ewigkeit in der westlichen Kultur geschrieben. Eire verfolgt die Idee von der Antike bis in die Gegenwart und untersucht den Aufstieg und Fall von fünf verschiedenen Ewigkeitskonzeptionen, wie sie sich entwickelt haben und wie sie das individuelle und kollektive Selbstverständnis geprägt haben.
A Very Brief History of Eternity ist ein Buch über gelebte Überzeugungen und ihre Beziehung zu sozialen und politischen Realitäten, aber auch über den Unglauben und die verworrene und oft boshafte Beziehung zwischen Glaube und Vernunft. Es ist das größte Thema von allen, eines, das große und kleine Geister über Jahrhunderte hinweg beschäftigt hat und das für immer von menschlichem Interesse sein wird, intellektuell, spirituell und gefühlsmäßig.