Bewertung:

Das Buch „A Duty of Care“ von Peter Hennessy bietet eine detaillierte Analyse des Vereinigten Königreichs nach der COVID-Initiative und vergleicht die aktuelle politische, staatliche und wirtschaftliche Situation mit historischen Kontexten. Der Autor äußert seine Besorgnis über die Zukunft des Vereinigten Königreichs, insbesondere im Hinblick auf die Dezentralisierung und deren vermeintliches Scheitern.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, logisch aufgebaut und voller Einsichten, die das Verständnis des Lesers fördern. Hennessy verwendet sanften Humor und bietet einen hoffnungsvollen Kontext, was es zu einer angenehmen Lektüre macht.
Nachteile:Einige Leser werden mit Hennessys Ansichten über die Dezentralisierung nicht einverstanden sein, da er sie für gescheitert hält, und seine Sichtweise der politischen Situation im Vereinigten Königreich könnte umstritten sein.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
A Duty of Care: Britain Before and After Covid
Die „Fürsorgepflicht“, die der Staat seinen Bürgern schuldet, ist ein viel gebrauchter Begriff, aber was hat er in Großbritannien in der Vergangenheit tatsächlich bedeutet? Und was sollte sie in Zukunft bedeuten, wenn die unmittelbare Covid-Krise vorüber ist?
In A Duty of Care unterteilt Peter Hennessy die britische Nachkriegsgeschichte in BC (vor Covid) und AC (nach Covid). Er blickt zurück auf Sir William Beveridges klassische Identifizierung der „fünf Giganten“, gegen die die Gesellschaft ankämpfen musste - Not, Krankheit, Unwissenheit, Elend und Müßiggang - und legte in seinem Bericht aus der Kriegszeit den Grundstein für den modernen Wohlfahrtsstaat.
Er untersucht die ständigen Angriffe der Nachkriegsregierungen auf diese Giganten und fragt, was die vergleichbaren Giganten heute sind. Er skizziert den „Weg ins Jahr 2045“ mit „einem neuen Beveridge“, um einen Konsens für das post-covide Großbritannien mit dem Ehrgeiz und in der Größenordnung zu schaffen, die von der ersten Regierung erreicht wurden.