
English Masculinities, 1660-1800
Diese Sammlung von speziell in Auftrag gegebenen Aufsätzen ist die erste Sozialgeschichte der Männlichkeit im „langen achtzehnten Jahrhundert“. Auf der Grundlage von Tagebüchern, Gerichtsakten und präskriptiver Literatur werden die verschiedenen Identitäten der Männer der späten Stuart- und Georgszeit untersucht.
Der heterosexuelle Geck, der Homosexuelle, der höfliche Gentleman, der Schurke, der Mann der Religion, der Leser von Erotika und der gewalttätige Angreifer werden hier untersucht, und damit wird dem nicht spezialisierten Leser ein neues und zunehmend wichtiges Feld der historischen Forschung eröffnet. Das Buch beginnt mit einer ausführlichen Einleitung der Herausgeber. Sie liefert dem Leser einen detaillierten Kontext für die folgenden Kapitel.
Der Kern des Buches ist in vier Hauptteile gegliedert, die sich mit Geselligkeit, Tugend und Freundschaft, Gewalt und Sexualität befassen. Innerhalb dieses Rahmens bildet jedes Kapitel eine in sich geschlossene Einheit mit einer eigenen Methodik, eigenen Quellen und eigenen Argumenten.
Die Kapitel befassen sich mit Themen wie den Zusammenhängen zwischen Männlichkeit und Protestantismus, Männlichkeit, Englishness und Schweigsamkeit sowie den Auswirkungen der sich wandelnden Darstellungen homosexuellen Begehrens auf die soziale Organisation der Heterosexualität. Misogynie, James Boswel.