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London Lives
London Lives ist eine faszinierende neue Studie, die zum ersten Mal die weniger bekannten Erfahrungen von Dieben, Bettlern, Prostituierten und Straßenräubern des achtzehnten Jahrhunderts aufdeckt.
Sie zeichnet die Erfahrungen von Hunderttausenden von Londonern auf, die in Armut versanken oder wegen Kriminalität verfolgt wurden, und untersucht ihre Reaktionen, um zu veranschaulichen, inwieweit die plebejischen Londoner das Tempo und die Richtung der Sozialpolitik beeinflussten. Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse beleuchtet das Buch das Leben von Gefängnisausbrechern, erfahrenen Manipulatoren der Armenfürsorge, prominenten Straßenräubern, alleinerziehenden Müttern und Landstreichern und zeigt, wie sie das System nach besten Kräften ausnutzten, um in ihrer jeweiligen misslichen Lage zu überleben.
Die Autoren argumentieren, dass die Armen und Kriminellen in ihren Verzweiflungstaten eine tiefgreifende und wirksame Form des Handelns ausübten, die das System selbst veränderte und die Entwicklung des modernen Staates prägte.