Bewertung:

Das Buch „Food Instagram“ ist ein Sammelband, der die Auswirkungen von Instagram auf die Essenskultur untersucht und sich insbesondere an Wissenschaftler aus den Bereichen Lebensmittelkunde und Medien wendet. Es befasst sich mit der visuellen Darstellung von Lebensmitteln in den sozialen Medien und ihren weiterreichenden Auswirkungen auf individuelle und gemeinschaftliche Identitäten und bietet gleichzeitig reflektierende Essays und bunte Instagram-Beispiele. Für Gelegenheitsleser, die auf der Suche nach praktischen Instagram-Tipps sind, ist das Buch jedoch möglicherweise nicht geeignet, da es eher akademischer Natur ist.
Vorteile:⬤ Bietet Einblicke in die visuelle Darstellung von Lebensmitteln in den sozialen Medien und ihre kulturellen Auswirkungen
⬤ enthält farbenfrohe Instagram-Posts, die das Verständnis fördern
⬤ enthält reflektierende Essays, die den dichten akademischen Inhalt auflockern
⬤ unverzichtbare Lektüre für Wissenschaftler in den Bereichen Lebensmittelkunde und Medien.
⬤ Primär akademisch und nicht für Gelegenheitsleser geeignet, die praktische Instagram-Tipps suchen
⬤ hat einen sehr esoterischen Fokus, der ein allgemeines Publikum nicht anspricht
⬤ könnte diejenigen enttäuschen, die nach Ratschlägen zur Verbesserung ihrer eigenen Instagram-Präsenz suchen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Food Instagram: Identity, Influence, and Negotiation
(Gewinner des Buchpreises der Association for the Study of Food and Society 2023 für einen Sammelband)
Bild für Bild und Hashtag für Hashtag hat Instagram die Art und Weise, wie wir uns zu Essen verhalten, neu definiert. Emily J. H. Contois und Zenia Kish geben Beiträge heraus, die die beliebte Social-Media-Plattform als Raum der Selbstidentifikation, des Einflusses, der Transformation und des Widerstands untersuchen. Künstler und Journalisten betrachten gemeinsam mit einer Vielzahl von Wissenschaftlern die Verbindung von Lebensmitteln zu Instagram aus so unterschiedlichen Blickwinkeln wie Hongkongs kamerazentrierter Foodie-Kultur, der langen Geschichte der Plattform mit feministischen Restaurants und der Fotografie australischer Viehzüchter. Es entsteht das Porträt einer Arena, in der Menschen mehr tun, als Identitäten aufzubauen und Einfluss zu nehmen. Die Nutzer verhandeln kulturelle, soziale und wirtschaftliche Praktiken an einem Ort, der trotz seines demokratischen Potenzials festgefahrene Machtverhältnisse verstärkt.
Mit seinem interdisziplinären Ansatz und seiner transnationalen Reichweite bietet Food Instagram sowohl dem allgemeinen Leser als auch Experten neue Perspektiven auf einen wichtigen Raum der sozialen Medien und seine Auswirkungen auf einen grundlegenden Bereich unseres Lebens.
Mitwirkende: Laurence Allard, Joceline Andersen, Emily Buddle, Robin Caldwell, Emily J. H. Contois, Sarah E. Cramer, Gaby David, Deborah A. Harris, KC Hysmith, Alex Ketchum, Katherine Kirkwood, Zenia Kish, Stinne Gunder Str m Krogager, Jonathan Leer, Yue-Chiu Bonni Leung, Yi-Chieh Jessica Lin, Michael Z. Newman, Tsugumi Okabe, Rachel Phillips, Sarah Garcia Santamaria, Tara J. Schuwerk, Sarah E. Tracy, Emily Truman, Dawn Woolley, und Zara Worth.