Bewertung:

Das Buch bietet eine gut organisierte und faszinierende Erkundung der viktorianischen Esskultur und ihrer Entwicklung in dieser Zeit, wobei die Einflüsse der sozioökonomischen Veränderungen hervorgehoben werden. Während die detaillierte Recherche lobenswert und die Lektüre fesselnd ist, könnten manche Leser das Kleingedruckte als Herausforderung und das Tempo als langsam empfinden. Das Werk ist besonders für diejenigen zu empfehlen, die sich für die historischen Aspekte von Lebensmitteln interessieren.
Vorteile:Gut recherchiert, ausgezeichnete Gliederung, fesselnde Lektüre, interessante Einblicke in die sozioökonomischen Einflüsse auf das viktorianische Essen, sehr empfehlenswert für Liebhaber von Lebensmitteln und Geschichte.
Nachteile:Kleingedrucktes könnte einige Leser abschrecken, langsames Lesetempo, es fehlen zusätzliche Rezepte, die den Wert des Buches erhöhen könnten, nicht für jeden geeignet.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Food and Cooking in Victorian England: A History
Neun Rezepte dienen als Einstieg in die Geschichte der Lebensmittelproduktion, des Kochens und der Ernährung während der Herrschaft von Königin Victoria in England.
Darüber hinaus bietet Broomfield eine Einführung in die Welt des täglichen Essens, der Lebensmittelzubereitung und der Ernährung in einer der interessantesten Perioden der englischen Geschichte. Lebensmittelbeschaffung, Küchenpflichten und Essenskonventionen waren fast immer vom sozioökonomischen Status und dem Geschlecht abhängig, aber es bleiben Fragen offen.
Wer speiste am ehesten auswärts? Wer war am ehesten für das Familienbesteck und das feine Porzellan zuständig? Wer wusch das Geschirr ab? Wer konnte sich einmal in der Woche, einmal im Monat oder nie ein gutes Stück Fleisch leisten? Inwieweit bestimmte der Beruf, welche Mahlzeiten wann eingenommen wurden? All diese Fragen und mehr werden in dieser aufschlussreichen Geschichte des Essens und Kochens im viktorianischen England beantwortet.