Bewertung:

Das Buch ist ein gut strukturierter und informativer Überblick über die historischen und aktuellen Probleme von Frauen, wobei der Schwerpunkt auf dem Feminismus und seinen Zielen liegt. Es ist in einer verständlichen Sprache geschrieben, die es für die Leserinnen und Leser lehrreich und ansprechend macht. Einige Rezensenten bemängeln jedoch einen Mangel an statistischen Daten zur Untermauerung von Behauptungen und wünschen sich eine stärkere Einbeziehung der Erfahrungen von Frauen mit unterschiedlichem Hintergrund in die Diskussion.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und informativ
⬤ verständliche Sprache
⬤ strukturiert mit gezielten Kapiteln
⬤ umfassender Überblick über den Feminismus
⬤ gute Einführung in den zeitgenössischen Feminismus
⬤ unvoreingenommene Perspektive.
Es fehlen statistische Zusammenfassungen zur Untermauerung von Behauptungen; könnte mehr über die Erfahrungen verschiedener Gruppen wie schwarzer und asiatischer Frauen enthalten.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Feminism - Ideas in Profile
Feminismus“, schrieb Marie Shear 1986, ‚ist die radikale Vorstellung, dass Frauen Menschen sind‘. Doch so einfach und aussagekräftig diese Definition auch ist, der Feminismus ist keine einheitliche, klare Erzählung.
Er beginnt nicht mit einem bestimmten Ereignis zu einem bestimmten Zeitpunkt, er kann nicht mit einer bestimmten politischen Organisation oder Bewegung identifiziert werden, und er wird nicht durch die Beiträge einer Handvoll großer Denkerinnen definiert. Professor Deborah Cameron beleuchtet die verschiedenen Stränge, die eine der wichtigsten intellektuellen und politischen Bewegungen der Geschichte ausmachen. In ihrer klaren und prägnanten Darstellung erörtert sie Unterdrückung, Sexualität, Gewalt, akademische Theorie und praktischen Aktivismus, zeigt, wie Feminismus eine Art der Weltanschauung sein kann, und gibt einen Überblick über seine Geschichte.
In Zeiten von #metoo, Lohnskandalen und Online-Belästigung lässt sich nicht leugnen, dass die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern eine Tatsache des Lebens ist. Und solange dies der Fall ist, müssen wir die Ideen und die Geschichte der feministischen Bewegung verstehen und uns mit ihnen auseinandersetzen.