Bewertung:

Das Buch stellt eine wissenschaftliche Analyse des Determinismus und des freien Willens dar und erhält gemischte Kritiken. Während es für seine umfassende Forschung und seinen ansprechenden Stil gelobt wird, wird es für zahlreiche grammatikalische und redaktionelle Fehler sowie für die ungenaue Verwendung von Daten bei der Erörterung experimenteller Ergebnisse kritisiert.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und bietet eine durchdachte Behandlung von Determinismus und freiem Willen. Viele Leser empfanden es als erhellend und herausfordernd und schätzten den Fokus auf die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften und der Psychologie. Von einigen Lesern wurde es als bestes akademisches Werk über Determinismus empfohlen.
Nachteile:Das Buch enthält eine beträchtliche Anzahl grammatikalischer Fehler und Probleme bei der Bearbeitung, einschließlich Wiederholungen. Einige Rezensenten kritisierten die mangelnde Detailgenauigkeit bei der Darstellung von Versuchsplänen und die vage Sprache, die zur Beschreibung von Forschungsergebnissen verwendet wird, was die wissenschaftliche Strenge des Buches untergräbt.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Free Will and Consciousness: A Determinist Account of the Illusion of Free Will
In den letzten Jahrzehnten hat mit den Fortschritten in den Verhaltens-, Kognitions- und Neurowissenschaften die Vorstellung, dass menschliche Verhaltensmuster letztlich auf Faktoren zurückzuführen sind, die sich unserer bewussten Kontrolle entziehen, zunehmend an Zugkraft gewonnen und das Interesse an dem uralten Problem der Willensfreiheit neu belebt.
In diesem Buch untersucht Gregg D. Caruso sowohl die traditionellen philosophischen Probleme, die seit langem mit der Frage des freien Willens verbunden sind, wie z.
B. die Beziehung zwischen Determinismus und freiem Willen, als auch neuere experimentelle und theoretische Arbeiten, die sich direkt auf das Bewusstsein und die menschliche Handlungsfähigkeit beziehen. Er argumentiert, dass unsere besten wissenschaftlichen Theorien in der Tat zur Folge haben, dass Faktoren, die sich unserer Kontrolle entziehen, alle Handlungen, die wir ausführen, hervorbringen, und dass wir deshalb nicht die Art von freiem Willen besitzen, die für echte oder endgültige Verantwortung erforderlich ist.
Es wird weiter argumentiert, dass der starke und weit verbreitete Glaube an den freien Willen, den der Autor für eine Illusion hält, durch eine sorgfältige Analyse unserer Phänomenologie und ein angemessenes theoretisches Verständnis des Bewusstseins erklärt werden kann. Das Hauptziel dieses Buches besteht in der Tat darin zu argumentieren, dass unser subjektives Gefühl von Freiheit, wie es sich in der Ich-Phänomenologie der agierenden Erfahrung widerspiegelt, eine Illusion ist, die durch bestimmte Aspekte unseres Bewusstseins erzeugt wird.